Prävention

Bringdienste und Automaten

Baden-Württemberg will nächtliches Alkoholverkaufsverbot ausweiten

Wie das Innenministerium berichtet, werden mit der Ergänzung des Gesetzes über die Ladenöffnung sogenannte Alkoholbringdienste und Warenautomaten, die alkoholische Getränke anbieten, in das seit 1. März 2010 geltende nächtliche Alkoholverkaufsverbot einbezogen und damit bestehende Regelungslücken geschlossen. Die Änderung geht auf eine Empfehlung des von Ministerpräsident Winfried Kretschmann angestoßenen Runden Tischs „Lebenswerter Öffentlicher Raum“ zurück. mehr...

Körperverletzungen, Tätlichkeiten und Streitigkeiten

Schweizer Studie: Alkoholmissbrauch verunsichert den öffentlichen Raum

Eine im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit durchgeführte Studie zeigt, dass rund die Hälfte der Fälle körperlicher oder verbaler Gewalt im öffentlichen Raum, bei denen die Polizei eingreifen muss, mit dem Konsum alkoholischer Getränke verbunden ist. Die häufigsten Vorkommnisse, bei denen Alkohol eine Rolle spielt, sind Körperverletzungen, Tätlichkeiten und Streitigkeiten. mehr...

Baden-Württemberg

Städtetag und Gemeindetag stellen weitere Zusammenarbeit beim Runden Tisch "Lebenswerter öffentlicher Raum" in Frage

Mit Unverständnis haben der Gemeinde- und der Städtetag die Aussage von Ministerpräsident Kretschmann zur Kenntnis genommen, dass eine Ermächtigung für ein Alkoholkonsumverbot an Brennpunkten des öffentlichen Raums für ihn vorerst nicht mehr in Frage kommt. Dies steht im Widerspruch zum Auftrag der von Herrn Ministerpräsident Kretschmann einberufenen Arbeitsgruppe „Lebenswerter öffentlicher Raum“. mehr...

Prävention und Kontrolle gegen den Missbrauch von Alkohol bei Jugendlichen

Schleswig-Holstein: Erlass regelt Alkohol-Testkäufe

Mit einem Erlass hat das Gesundheitsministerium Rechtssicherheit in Bezug auf Alkohol- oder Tabaktestkäufe von Jugendlichen geschaffen. Darin ist geregelt, wie Ordnungsbehörden der Kreise und Städte mit mehr als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hilfe von Testkäufen die Einhaltung des Jugendschutzes überprüfen können. Gesundheitsministerin Kristin Alheit betonte: „Prävention und Aufklärung gehört zu den wichtigen Mitteln, um Jugendliche vor Alkoholmissbrauch zu schützen. Dabei haben in erster Linie Eltern, Freunde und das Umfeld der Jugendlichen eine Vorbildfunktion. mehr...

Kommunale Alkoholprävention fördern

BZgA und ginko Stiftung für Prävention richten bundesweite Fachkonferenz in Düsseldorf aus

Wie können kommunale Kooperationsstrategien bei der Alkoholprävention aussehen? Welche Art der Unterstützung brauchen Städte und Gemeinden und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um erfolgreiche Präventionsprojekte auf andere Kommunen übertragen zu können? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der zweitägigen bundesweiten "Fachkonferenz zur kommunalen Alkoholprävention", die morgen in Düsseldorf beginnt. mehr...

Ärzte schlagen Alarm

England: Allianz von Gesundheits-Organisationen fordert radikale Maßnahmen um Kosten des Alkoholmissbrauchs zu reduzieren

In England  wollen führende Mediziner hart durchgreifen, um den Verkauf und die Werbung für Alkohol einzuschränken. Ziel ist es, die ausufernden Kosten von alkoholbezogenen Problemen zu begrenzen. Diese werden auf 55 Mrd. Pfund pro Jahr geschätzt. Eine Koalition von 70 Gesundheitsorganisationen hat sich zusammengeschlossen um ihren Forderungen Geltung zu verschaffen. Das berichtet "The Guardian".
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Neue Verordnungsermächtigung im Kampf gegen Alkoholexzesse

Bayern: Kommunen sollen Alkoholverbote aussprechen dürfen

Der Ministerrat hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Änderung des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes beschlossen. Kernstück ist eine Verordnungsermächtigung für die Städte und Gemeinden zur Bekämpfung von Alkoholexzessen auf öffentlichen Plätzen. Innenstaatssekretär Gerhard Eck nach der Kabinettssitzung: "Mit der Verordnungsermächtigung geben wir unseren Kommunen ein wirksames Mittel in die Hand, um Alkoholverbote an bestimmten Brennpunkten im öffentlichen Raum zu verhängen. Hier haben in den letzten Jahren die Probleme deutlich zugenommen. mehr...

Schweiz

Kanton Graubünden startet neues Programm zur Alkoholprävention

Der Kanton Graubünden verstärkt sein Engagement im Kampf gegen die Folgen des übermässigen Alkoholkonsums. Die Regierung hat ein auf vier Jahre ausgelegtes Bündner Programm Alkohol (BPA) gutgeheissen. Das Programm wurde vom Sozialamt und vom Gesundheitsamt erarbeitet. Es orientiert sich an den Leitsätzen eines nationalen Programmes des Bundes und sieht von 2013 bis 2016 verschiedene Aktivitäten vor. mehr...

bcgh: Wirksame Prävention muss früher ansetzen

100.- Euro Beteiligung nach Komatrinken?

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Jens Spahn fordert aufgrund der hohen Zahlen komatös eingelieferter Kinder und Jugendlichen eine finanzielle Beteiligung der Eltern an den Kosten der medizinischen Behandlung in Höhe von 100.- Euro. Wir von der bcgh sehen diesen Vorschlag sehr kritisch, weil es nicht auszuschließen ist, dass Kinder und Jugendlichen eine dringende und lebensnotwendige medizinische Versorgung nicht erhalten. mehr...

Gesundheitsministerin Steffens sieht „bedenkliche Entwicklung“

Komasaufen: Starker Anstieg bei Mädchen in NRW

Einen starken Anstieg jugendlicher Komasäufer meldet die DAK in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2011 kamen nach Informationen der Krankenkasse DAK-Gesundheit landesweit 6.548 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2010 um 4,3 Prozent. Bei den Mädchen war der Anstieg mit 6,3 Prozent deutlich höher als bei den Jungen. Aufgrund der „bedenklichen Entwicklung“ sieht Gesundheitsministerin Barbara Steffens Handlungsbedarf. mehr...

Webtipp sueddeutsche.de

Diskussion über Gewaltexzesse: Politiker zweifeln am Schnapsverbot

"Kein Schnaps mehr nach Mitternacht? So will [Münchens] Polizeipräsident Schmidbauer die Gewalt auf der Sonnenstraße eindämmen. Doch sein Vorschlag stößt bei allen Parteien auf wenig Gegenliebe. Es fehlt die Rechtsgrundlage, eine Kontrolle ist in der Praxis kaum durchführbar. Die Clubbetreiber machen nun eigene Vorschläge." [...]
bei sueddeutsche.de weiterlesen mehr...

Ein Fünftel der Bevölkerung betreibt risikoreichen Alkoholkonsum

Suchtmonitoring Schweiz: Daten sammeln für bessere Prävention

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat das Suchtmonitoring Schweiz lanciert, ein Berichterstattungssystem, das den Konsum von psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Tabak, Cannabis oder Kokain erfasst. Dies soll ermöglichen längerfristige Entwicklungen zu verfolgen und Präventionsstrategien darauf abzustimmen. Erste Resultate vermitteln einen Einblick in die Verbreitung der Suchtproblematik in der Schweiz. mehr...

Thema: "Alkoholprävention im öffentlichen Raum"

6. Bundeswettbewerb zur kommunalen Suchtprävention gestartet

Der Startschuss für den sechsten Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" ist gefallen. Alle deutschen Städte, Gemeinden und Kreise sind aufgerufen, bis zum 14. Januar 2013 ihre Maßnahmen und Konzepte zum diesjährigen Thema "Alkoholprävention im öffentlichen Raum" einzureichen. Der Wettbewerb wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes durchgeführt.
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Methanolhaltiger Alkohol aus Tschechien

Sachsen: Verbraucherschutzministerium warnt vor unetikettiertem Alkohol unklarer Herkunft

Seit dem 13.09.2012 berichten tschechische Behörden von 16 Todesfällen und zahlreichen Patienten, die aufgrund des Verzehrs von methanolhaltigem Alkohol im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zudem sind zwei Patienten in Polen verstorben und einer in der Slowakei. Derzeit laufen in der Tschechischen Republik Untersuchungen zur Quelle des methanolhaltigen Alkohols. Da die Kontamination auf kriminelle Machenschaften zurückzuführen ist, kann das Ausmaß des weiteren Vertriebs derzeit nicht abgeschätzt werden.
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Zunächst nur bis Jahresende

Alkoholverbotszonen im Wipperfürther Stadtzentrum

Die  Stadt Wipperfürth im Bergischen Land hat mit deutlicher Mehrheit die Einführung von Alkoholverbotszonen für drei  Innenstadtbereiche beschlossen. Wer auf den öffentlich zugänglichen Flächen in diesen Bereichen Alkohol trinkt oder Alkohol mit sich führt in der klaren Absicht, diesen auch in einem der Bereiche trinken zu wollen, muss künftig ein Verwarngeld von 20 Euro zahlen und auch mit einem Platzverweis rechnen. mehr...

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