Kommunen

3,3 Millionen Todesfälle durch Alkoholmissbrauch

WHO fordert die Regierungen auf, mehr zu tun, um alkoholbedingte Todesfälle und Krankheiten zu verhindern

3,3 Millionen Todesfälle gingen im Jahr 2012 weltweit auf das Konto von Alkoholmissbrauch, berichtet die WHO. Alkoholkonsum kann nicht nur zur Abhängigkeit führen, sondern auch zur Entwicklung von mehr als 200 Krankheiten, darunter Leberzirrhose und bestimmte Krebsarten. Darüber hinaus führt er zu Gewalt und Verletzungen. Der "Globale Statusbericht zu Alkohol und Gesundheit 2014" stellt außerdem fest, dass Alkoholmissbrauch Menschen anfälliger für Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Lungenentzündung macht. mehr...

Baden-Württemberg

Städtetag und Gemeindetag stellen weitere Zusammenarbeit beim Runden Tisch "Lebenswerter öffentlicher Raum" in Frage

Mit Unverständnis haben der Gemeinde- und der Städtetag die Aussage von Ministerpräsident Kretschmann zur Kenntnis genommen, dass eine Ermächtigung für ein Alkoholkonsumverbot an Brennpunkten des öffentlichen Raums für ihn vorerst nicht mehr in Frage kommt. Dies steht im Widerspruch zum Auftrag der von Herrn Ministerpräsident Kretschmann einberufenen Arbeitsgruppe „Lebenswerter öffentlicher Raum“. mehr...

Prävention und Kontrolle gegen den Missbrauch von Alkohol bei Jugendlichen

Schleswig-Holstein: Erlass regelt Alkohol-Testkäufe

Mit einem Erlass hat das Gesundheitsministerium Rechtssicherheit in Bezug auf Alkohol- oder Tabaktestkäufe von Jugendlichen geschaffen. Darin ist geregelt, wie Ordnungsbehörden der Kreise und Städte mit mehr als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hilfe von Testkäufen die Einhaltung des Jugendschutzes überprüfen können. Gesundheitsministerin Kristin Alheit betonte: „Prävention und Aufklärung gehört zu den wichtigen Mitteln, um Jugendliche vor Alkoholmissbrauch zu schützen. Dabei haben in erster Linie Eltern, Freunde und das Umfeld der Jugendlichen eine Vorbildfunktion. mehr...

Kommunale Alkoholprävention fördern

BZgA und ginko Stiftung für Prävention richten bundesweite Fachkonferenz in Düsseldorf aus

Wie können kommunale Kooperationsstrategien bei der Alkoholprävention aussehen? Welche Art der Unterstützung brauchen Städte und Gemeinden und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um erfolgreiche Präventionsprojekte auf andere Kommunen übertragen zu können? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der zweitägigen bundesweiten "Fachkonferenz zur kommunalen Alkoholprävention", die morgen in Düsseldorf beginnt. mehr...

BZgA

Zwölf Kommunen für vorbildliche Strategien zur Alkoholprävention im öffentlichen Raum ausgezeichnet

Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbes "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" wurden gestern Abend in Berlin zwölf Kommunen für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Alkoholprävention im öffentlichen Raum ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte durch Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans und die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott.
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Webtipp Weser Kurier

Bremen: Debatte über junge Komatrinker

"Kaum ein Wochenende, an dem nicht Jugendliche in Bremen nach zu viel Alkoholkonsum noch im Kreis der Clique oder daheim zusammenbrechen. In schlimmeren Fällen landen sie im Krankenhaus. Trotz leicht rückläufiger Zahlen in Bremen bleibt das Problem relevant. Auch für die Bürgerschaftsabgeordneten, die gestern über Prävention sprachen. Und über mögliche Werbeverbote für Alkohol." [...]
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Neue Verordnungsermächtigung im Kampf gegen Alkoholexzesse

Bayern: Kommunen sollen Alkoholverbote aussprechen dürfen

Der Ministerrat hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Änderung des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes beschlossen. Kernstück ist eine Verordnungsermächtigung für die Städte und Gemeinden zur Bekämpfung von Alkoholexzessen auf öffentlichen Plätzen. Innenstaatssekretär Gerhard Eck nach der Kabinettssitzung: "Mit der Verordnungsermächtigung geben wir unseren Kommunen ein wirksames Mittel in die Hand, um Alkoholverbote an bestimmten Brennpunkten im öffentlichen Raum zu verhängen. Hier haben in den letzten Jahren die Probleme deutlich zugenommen. mehr...

Mehr Sozialarbeit statt Alkoholverbot

Hannover: Neues Handlungskonzept für Brennpunkte

Im Bereich des Raschplatzes am Hauptbahnhof und in der Limmerstraße (Stadtteil Linden) hat es in den wärmeren Jahreszeiten an Wochenenden wiederholt Beschwerden über starken Alkoholkonsum und Ruhestörungen gegeben. Die Stadtverwaltung hat deshalb über eine Reihe von Maßnahmen beraten, wie die Probleme an beiden Orten deutlich verringert werden können. Dabei wurde auch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg zum Alkoholverbot in einer Straße in Göttingen geprüft. mehr...

Dritte Runde der Alkohol-Testkäufe

Landkreis Kitzingen: Hochprozentiges für Minderjährige

Erschreckend war das Ergebnis des ersten Alkohol-Testkaufs Anfang dieses Jahres von Jugendamt, Kreisjugendring und Polizei. In 66 Prozent der Fälle wurde den minderjährigen Testkäufern Hochprozentiges verkauft. Bei der zweiten Runde im März sah die Quote schon positiver aus, nur in 24 Prozent bekamen die Jugendlichen den gewünschten Alkohol.
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Ministerrat beschließt Gesetzentwurf

Bayerns Innenminister Herrmann: „Kommunen sollen künftig per Verordnung Alkoholexzesse an bestimmten Orten unterbinden können“

Der Ministerrat hat heute einen Gesetzentwurf zur Änderung des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes beschlossen. Mit ihm sollen die Städte und Gemeinden künftig ermächtigt werden, Alkoholverbote an bestimmten Brennpunkten im öffentlichen Raum zu verhängen. Innenminister Joachim Herrmann: „Der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und der Begehung von Straftaten ist unübersehbar. Die Probleme hier haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigert übermäßiger Alkoholkonsum die Gewaltbereitschaft.“ mehr...

Einen Tag nach Inkrafttreten

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof kippt Passauer Sperrzeitverordnung

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Beschluss vom 2. November 2012 in einem Verfahren des vorläufigen Rechtschutzes entschieden, dass die am 1. November 2012 in Kraft getretene Sperrzeitverordnung der Stadt Passau vorläufig außer Vollzug gesetzt wird. Formal verbleibt es daher in Passau bis zu einer Entscheidung des BayVGH in der Hauptsache bei der nicht verfahrensgegenständlichen alten Sperrzeitverordnung. mehr...

Falsches Signal an die Gesellschaft

Polizeigewerkschaft: "Politischer Kuhhandel" beim Alkoholverkauf

Als „politischen Kuhhandel“ hat Hermann Benker, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), die jüngste Vereinbarung zum nächtlichen Alkoholverkauf an Tankstellen bezeichnet, bei der von einem nächtlichen Alkoholverkaufsverbot keine Rede mehr ist. Er kritisiert heftig, dass nun pro Person zwei Liter Bier verkauft werden können und hält dies zur Bekämpfung des übermäßigen Alkoholkonsums für kontraproduktiv.
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Webtipp sueddeutsche.de

Diskussion über Gewaltexzesse: Politiker zweifeln am Schnapsverbot

"Kein Schnaps mehr nach Mitternacht? So will [Münchens] Polizeipräsident Schmidbauer die Gewalt auf der Sonnenstraße eindämmen. Doch sein Vorschlag stößt bei allen Parteien auf wenig Gegenliebe. Es fehlt die Rechtsgrundlage, eine Kontrolle ist in der Praxis kaum durchführbar. Die Clubbetreiber machen nun eigene Vorschläge." [...]
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Verstoßquote stieg auf mehr als 45 Prozent an

Alkohol-Testkäufe in Melle: Erschreckendes Ergebnis

In den vergangenen Tagen hat das Ordnungsamt der Stadt Melle zusammen mit dem Polizeikommissariat Melle zahlreiche Testkäufe hinsichtlich des Verkaufs alkoholischer Getränke an Jugendliche durchgeführt. Die Kontrollen erfolgten an insgesamt 13 Stellen im Einzelhandel, an Kiosken sowie Tankstellen. Die Verstoßquote stieg dabei auf über 45 Prozent. „Ein erschreckendes Ergebnis, zumal die Quote schon einmal bei nur 20 Prozent lag“, resümierte Janika Kibelsky vom Ordnungsamt der Stadt Melle am Mittwoch.
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Thema: "Alkoholprävention im öffentlichen Raum"

6. Bundeswettbewerb zur kommunalen Suchtprävention gestartet

Der Startschuss für den sechsten Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" ist gefallen. Alle deutschen Städte, Gemeinden und Kreise sind aufgerufen, bis zum 14. Januar 2013 ihre Maßnahmen und Konzepte zum diesjährigen Thema "Alkoholprävention im öffentlichen Raum" einzureichen. Der Wettbewerb wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes durchgeführt.
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Warnung vor "Schnapsidee"

Bayerischer Städtetag: Außerhalb der Ladenschlusszeiten generell kein Alkohol an Tankstellen

Der Vorschlag des Ministerpräsidenten zur Lockerung des Alkoholverkaufsverbots an Tankstellen geht in eine falsche Richtung, eröffnet aber die Chance für eine vernünftige Klärung, teilt der Bayerische Städtetag mit. Es geht nun um eine pragmatische Lösung in der Debatte um den Verkauf von Reisebedarf an Tankstellen. Seit einiger Zeit sorgt für Irritationen, dass nur Autofahrer, aber keine Fußgänger und Radler nachts sowie an Sonn- und Feiertagen an Tankstellen Reisebedarf einkaufen können. mehr...

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