Bund

Dank Tabak und Alkohol

18,1 Milliarden Euro Steuereinnahmen aus Genussmitteln

Steuereinnahmen in Höhe von insgesamt 18,1 Milliarden Euro hat 2013 der Konsum von Genussmitteln den Kassen von Bund und Ländern eingebracht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren die Erträge aus der Tabaksteuer mit 13,8 Milliarden Euro mit Abstand am höchsten. mehr...

3,3 Millionen Todesfälle durch Alkoholmissbrauch

WHO fordert die Regierungen auf, mehr zu tun, um alkoholbedingte Todesfälle und Krankheiten zu verhindern

3,3 Millionen Todesfälle gingen im Jahr 2012 weltweit auf das Konto von Alkoholmissbrauch, berichtet die WHO. Alkoholkonsum kann nicht nur zur Abhängigkeit führen, sondern auch zur Entwicklung von mehr als 200 Krankheiten, darunter Leberzirrhose und bestimmte Krebsarten. Darüber hinaus führt er zu Gewalt und Verletzungen. Der "Globale Statusbericht zu Alkohol und Gesundheit 2014" stellt außerdem fest, dass Alkoholmissbrauch Menschen anfälliger für Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Lungenentzündung macht. mehr...

36 Prozent mehr Alkoholabhängige in vier Jahren

Deutliche Zunahme von Suchterkrankungen – Bundesregierung vernachlässigt Suchtkranke

Die jetzt veröffentlichten Zahlen des Suchtsurvey des Instituts für Therapieforschung sind die Quittung für eine untätige Sucht- und Drogenpolitik in den letzten vier Jahren. Es ist alarmierend, dass die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland von 2006 bis 2012 von 1,3 Millionen auf 1,77 Millionen – also um 36 Prozent – angestiegen ist. Die Zahl der Medikamentenabhängigen stieg sogar von 1,5 Millionen auf 2,3 Millionen und damit um 53 Prozent. Und von den 30 Prozent der Bevölkerung, die rauchen, leidet jeder Dritte (10,8 Prozent) an einer Tabakabhängigkeit. mehr...

Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms

Alkoholschädigung bei Kindern besser erkennen

Heute wurde in Berlin die erste evidenzbasierte Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS) vorgestellt. Diese ermöglicht erstmals in Deutschland eine einheitliche Diagnose von FAS bei Kindern und Jugendlichen. FAS entsteht durch eine Gehirnschädigung des Kindes aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft. FAS äußert sich bei Kindern und Jugendlichen typischerweise durch ein verringertes Wachstum sowie durch Veränderungen des Gesichtes und des zentralen Nervensystems. mehr...

Gefahrguttransporte

GDP: Lockerung des Alkoholverbotes für Fahrer rollender Bomben „völlig absurd“

Als „völlig absurd“ bezeichnet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Pläne des Bundesverkehrsministers, das absolute Alkoholverbot für Fahrer von Transporten gefährlicher Güter zu lockern. Mit der für 2013 anstehenden Revision der Gefahrgutverordnung für die Beförderung gefährlicher Güter auf Straße, Schienen und Binnenwasserstraßen soll der aktuelle Alkoholpegel von 0 auf 0,5 Promille angehoben werden. mehr...

Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion alarmiert

Sucht im Alter: Kleine Anfrage offenbart Untätigkeit und Desinteresse der Bundesregierung

Die Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf ist alarmiert über die hohe Zahl an älteren Menschen mit Suchtproblemen. Bis zu zwei Millionen Menschen über 60 Jahre nehmen problematisch viel psychoaktive Medikamente. Vor allem Frauen sind betroffen. Die Bundesregierung zeigt jedoch kein Interesse an dem Problem etwas zu ändern.
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26.000 Alkoholvergiftungen im Jahr 2010

Drogen- und Suchtbericht 2012 erschienen

Beim regelmäßigen Alkoholkonsum Jugendlicher gibt es einen rückläufigen Trend (2001: 17,9 Prozent; 2011: 14,2 Prozent). Dagegen ist das Rauschtrinken bei älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer noch weit verbreitet, vermeldet der jüngste "Drogen- und Suchtbericht". Die alkoholbedingten Krankenhauseinweisungen sind weiter gestiegen. Auch der regelmäßige Alkoholkonsum von jungen Erwachsenen (18-25 Jahre) ist unverändert hoch und lag 2001 wie 2011 bei knapp 40 Prozent.
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Neuer Tiefstand

3,1 Milliarden Euro Alkoholsteuern in 2010

Insgesamt 3,1 Milliarden Euro Steuereinnahmen flossen im Jahr 2010 über den Absatz alkoholischer Getränke in die öffentlichen Kassen Deutschlands. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war die Branntweinsteuer im Jahr 2010 mit 2,0 Milliarden Euro am ertragreichsten. Aus der Biersteuer wurden 713 Millionen Euro eingenommen. Über die Steuer auf Schaumwein beziehungsweise auf Zwischenerzeugnisse wie etwa Sherry wurden 443 Millionen Euro vereinnahmt. Lediglich 2 Millionen Euro erbrachte dagegen die Steuer auf Alkopops (Mischungen aus Softdrinks und Alkohol).

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Kein Lärm um nichts

Drogen- und Suchtbericht 2011 auf neuem Webauftritt der Bundes-Drogenbeauftragten veröffentlicht

Am Dienstag dieser Woche hat Bundes-Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans den Drogen- und Suchtbericht 2011 der Bundesregierung vorgestellt. Das Interesse der Öffentlichkeit war eher mäßig: Die Zahlen und Fakten waren bereits bekannt und die Interpretationen der Drogenbeauftragten interessieren eigentlich keinen mehr. Daran wird sich auch nichts ändern, solange sie ausschließlich auf eine Veränderung des Verhaltens setzt, und den Missbrauch durch Jugendliche als einziges Problem begreift, das mit der Droge Alkohol besteht. Traditionell geben die Drogenbeauftragten ihr Versagen erst nach der Amtszeit zu.

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Präventionspolitik unzureichend

Jahrbuch Sucht 2011: Image und Schadenspotenzial des Alkohols

Die unbestritten durch Alkohol verursachten Schäden sind in Deutschland extrem. Forschungsergebnisse und Statistiken lassen keine Zweifel an der Dimension der Problematik. Jeder Fünfte zwischen 18 und 64 Jahren hat ein Alkoholproblem (Epidemiologischer Suchtsurvey 2009), die zweithäufigste Hauptdiagnose der Krankenhausdiagnosestatistik ist bei Männern „Psychische Verhaltensstörungen durch Alkohol“ (Statistisches Bundesamt 2009). In krassem Gegensatz dazu steht das Image des Alkohols. mehr...

Saarbrücker Zeitung

Koalition denkt über Alkolocks nach

Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet, haben die Koalitionsfraktionen Bundesverkehrsminister Ramsauer den Auftrag gegeben, den Einsatz elektronischer Wegfahrsperren, sogenannter Alcolocks, zu prüfen. Sie sollen helfen, Fahrer, die wegen Trunkenheit schon mal auffällig geworden sind, zu überwachen.

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Mitglieder: geheim - Sitzungen: geheim

Geheimniskrämerei um den Drogen- und Suchtrat

In ihrer Antrittserklärung im Novenber 2009 hat Drogenbeauftragte Dyckmans angekündigt, den „Drogen- und Suchtrat“ als beratendes Gremium wieder einzuberufen. Als sich dann zeigte, dass sich Frau Dyckmans ihre Ratschläge zum Thema Alkohol direkt beim Erzeuger, das heißt, bei der Alkoholwirtschaft, holt, schien es so, als ob die ernst zu nehmenden Fachleute in diesem Land, ihre Zusammenarbeit verweigerten.

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Alkohol in der Schwangerschaft

CDU-Abgeordnete: Schwangerschafts-Ratgeber der BZgA sollte "eingestampft" werden

Wie die "Bild" berichtet, fordert die familienpolitische Sprecherin der Unions-Fraktion, Dorothea Bär, dass eine Aufklärungs-Bröschüre der BZgA zum Thema Alkohol in der Schwangerschaft "sofort eingestampft" gehört. Der Grund: die Broschüre lässt die Option für einen maßvollen "verantwortungsbewussten" Umgang mit Alkohol offen und verharharmlose somit das Problem. Stattdessen sollte zu einem völligen Alkoholverzicht während der Schwangerschaft aufgerufen werden.

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Nach einem Jahr Dyckmans:

Konstituierende Sitzung des Drogen- und Suchtrats

Der Drogen- und Suchtrat der 17. Wahlperiode hat in seiner konstituierenden Sitzung am 10. November 2010 seine Arbeit aufgenommen. Der Drogen- und Suchtrat ist ein beratendes Gremium der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Er setzt sich zusammen aus Experten und –Sachverständigen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Vorsitzende des Drogen- und Suchtrats ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. mehr...

Thema: "Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen"

5. Bundeswettbewerb zur kommunalen Suchtprävention gestartet

Der Startschuss für den fünften Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“ ist gefallen. Alle deutschen Städte, Gemeinden und Kreise sind aufgerufen, bis zum 17. Januar 2011 ihre Maßnahmen und Konzepte zum diesjährigen Thema "Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen“ einzureichen. mehr...

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