Ausland

Ärzte schlagen Alarm

England: Allianz von Gesundheits-Organisationen fordert radikale Maßnahmen um Kosten des Alkoholmissbrauchs zu reduzieren

In England  wollen führende Mediziner hart durchgreifen, um den Verkauf und die Werbung für Alkohol einzuschränken. Ziel ist es, die ausufernden Kosten von alkoholbezogenen Problemen zu begrenzen. Diese werden auf 55 Mrd. Pfund pro Jahr geschätzt. Eine Koalition von 70 Gesundheitsorganisationen hat sich zusammengeschlossen um ihren Forderungen Geltung zu verschaffen. Das berichtet "The Guardian".
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Schweiz

Kanton Graubünden startet neues Programm zur Alkoholprävention

Der Kanton Graubünden verstärkt sein Engagement im Kampf gegen die Folgen des übermässigen Alkoholkonsums. Die Regierung hat ein auf vier Jahre ausgelegtes Bündner Programm Alkohol (BPA) gutgeheissen. Das Programm wurde vom Sozialamt und vom Gesundheitsamt erarbeitet. Es orientiert sich an den Leitsätzen eines nationalen Programmes des Bundes und sieht von 2013 bis 2016 verschiedene Aktivitäten vor. mehr...

Gesetzentwurf in der Schweiz

Kanton Freiburg: Kein Bier und Wein unter 18 Jahren

Dürfen öffentliche Gaststätten zukünftig noch Bier oder Wein an Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren ausschenken? Die Antwort darauf fällt dem Grossen Rat zu. Der Staatsrat hat ihm seinen Entwurf zur Gesetzesrevision übermittelt, in dem vorgesehen ist, die Altersgrenze für alle alkoholischen Getränke auf 18 Jahre festzulegen. Dank vieler weiterer Änderungen soll zudem besser auf neue Verhaltensweisen der Kundschaft eingegangen werden können. mehr...

Alkoholverkauf an Minderjährige stark angestiegen

Schweiz: Alkoholtestkäufe trotz umstrittener Rechtslage

2011 sind in der Schweiz 5.518 Alkoholtestkäufe durchgeführt worden (+ 12 Prozent). Praktisch alle Kantone setzen inzwischen auf das wirksame Instrument, um die Einhaltung des Alkoholverkaufsverbots an unter 16- und unter 18-Jährige zu verbessern. Die Ergebnisse aus den neuen Testregionen haben die durchschnittliche Rate des Alkoholverkaufs an Minderjährige gesamtschweizerisch auf 30 Prozent ansteigen lassen. Die umstrittene Zulässigkeit von Bußen ist ein Hindernis für die volle Entfaltung und Wirksamkeit der Testkäufe.
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Neuer Anlauf

Schottland will Mindestpreise für Alkohol

Während in Deutschland eine "Kampagne" nach der anderen gestartet wird, setzen andere Länder auf konkretere Maßnahmen: Wie BBC berichtet, will die schottische Regierung  nun einen Mindestpreis für Alkoholika einführen. Die Diskussion gab es vor drei Jahren schon einmal, die Umsetzung ist damals gescheitert. Jetzt sieht es so aus, als ob das Gesetz tatsächlich verabschiedet wird. mehr...

Ab Juli 2012 verpflichtend

ADAC: Alkoholtester in Frankreich - Schnelltester können Kontrollen nicht ersetzen

Ab 1. Juli 2012 müssen alle Autofahrer, auch Touristen, nach Informationen  des ADAC in Frankreich einen Alkohol-Schnelltester im Auto mit sich führen. Wer keinen unbenutzten Tester bei einer Kontrolle vorweisen kann, muss ab November mindestens 11 Euro Bußgeld bezahlen. Die französische Regierung versucht mit dieser und anderen Maßnahmen die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Denn bei 31 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle in Frankreich ist Alkohol die Ursache. In Deutschland liegt diese Zahl bei 9,4 Prozent. mehr...

Geschlechtsspezifische Auswertung einer BürgerInnen-Befragung

Österreich: Frauen für mehr Alkoholkontrollen

Nach Fertigstellung und Präsentation der ersten Ergebnisse der BürgerInnen-Befragung 2011 arbeitet die Stadtforschung Linz  an detaillierteren Auswertungen. Als erste Teilauswertung liegen jetzt die Ergebnisse vor, wie mann/frau geantwortet hat. Von den insgesamt über 9.000 Personen, die bei der BürgerInnen-Befragung mitgemacht haben, waren beide Geschlechter etwa zur Hälfte vertreten.

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Drogenkonferenz

Schweiz: Neuer Zuger Aktionsplan beschlossen

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug blickt auf sechs Jahre intensiver Arbeit in der Alkoholprävention zurück. Auf Grund der gewonnenen Erfahrungen beschloss die Drogenkonferenz einen neuen Aktionsplan. Diesen präsentierte Joachim Eder, Gesundheitsdirektor und Präsident der Drogenkonferenz, heute zusammen mit Bruno Werder, Gemeindepräsident Cham der Öffentlichkeit. Bis Ende 2018 soll die Situation im Kanton Zug in drei Bereichen verbessert werden: beim Rauschtrinken, beim chronischen Überkonsum sowie beim unangemessenen Konsumieren im Verkehr und bei der Arbeit.

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Revision des Gaststättengesetzes

Kanton Freiburg: Kein Alkoholausschank mehr unter 18 Jahren

Die Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons Freiburg gibt den Vorentwurf zur Revision des Gesetzes über die öffentlichen Gaststätten in die Vernehmlassung. Das Ziel ist, einen angemesseneren rechtlichen Rahmen zu schaffen für die neuen Verhaltensweisen der Kundschaft, die angebotenen Veranstaltungen der Betriebe besser zu regeln und die Prävention gegen übermässigen Alkoholkonsum, insbesondere durch die Jungen, zu verbessern. Ausserdem soll effizienter gegen Lärmbelästigungen, Beschädigungen und Gewalttätigkeiten vorgegangen werden können. mehr...

Schweiz

Sportstadien und Alkohol: Anstrengungen lohnen sich

Seit zwei Jahren arbeitet die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) gemeinsam mit den Fussball- und Eishockeyclubs an der Verbesserung des Jugendschutzes in Bezug auf Alkohol. Kernstück dieses Projekts, das Teil des Runden Tisches über die Sicherheit im Sport und des Nationalen Programms Alkohol 2008-2012 ist, bilden die Durchführung von Alkoholtestkäufen sowie eine Erhebung umgesetzter Massnahmen im Umgang mit Alkohol. Die bisherigen Anstrengungen beginnen erste Früchte zu tragen. So sank die Alkoholverkaufsrate an Minderjährige innerhalb eines Jahres von 61,6 auf 34,4 Prozent. mehr...

Die meisten Verfehlungen bei großen Veranstaltungen

Kanton Aargau: Über 1.200 Alkohol-Verkaufsstellen wurden geprüft

42 Gemeinden beteiligten sich am breit angelegten Suchtpräventionsprojekt "Systematisierte Alkoholtestkäufe in den Gemeinden des Kantons Aargau", das unter Führung des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) zwischen Mai 2008 und Oktober 2010 umgesetzt wurde. Nun liegt der Abschlussbericht vor.

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Abgaben sollen auf das Vierfache zu steigern

Russland: Wodka bald teurer als in Deutschland

Moskau plant die Abgaben auf Alkohol auf das Vierfache zu steigern. Bis 2014 soll der Preis für eine Halbliter-Flasche Wodka auf 400 Rubel (zehn Euro) steigen. Derzeit kosten die billigen Wodka-Sorten im Laden knapp unter 100 Rubel (2,50 Euro). Das berichtet Russland aktuell. Der Schnaps wäre damit deutlich teuerer als in Deutschland. Hier kosten Billigsorten im Supermarkt um die fünf Euro. mehr...

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