Komasaufen

Studie von DAK-Gesundheit und IFT-Nord

Komasaufen: So leicht kommen Jugendliche an Alkohol

Der Zugang zu Alkohol ist für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland kein Problem. Fast jeder zweite Schüler zwischen 10 und 16 Jahren kommt nach eigenen Angaben „leicht“ oder „sehr leicht“ an Bier und Wein. Häufigste Bezugsquellen sind dabei Eltern und Freunde. Das zeigt eine neue Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) über die Hintergründe von Alkoholmissbrauch und dem sogenannten „Komasaufen“.
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DAK-Statistik

Am Vatertag steigt Zahl junger Komasäufer drastisch - Fast dreimal so viele Krankenhausbehandlungen nach Alkoholmissbrauch wie im Jahresschnitt

Trinken bis der Arzt kommt: Am Vatertag steigt vor allem die Zahl jugendlicher „Komasäufer“ drastisch an. Das zeigt eine aktuelle Krankenhausstatistik der DAK-Gesundheit für die vergangenen fünf Jahre. Nach Analyse der Krankenkasse wurden an den Vatertagen fast dreimal so viele 16- bis 20-Jährige nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt wie im Jahresschnitt. Beim Blick auf alle Altersgruppen gab es dagegen an diesem Feiertag sogar einen leichten Rückgang. mehr...

Wieder 26.000 Fälle von Alkoholvergiftungen

Noch keine Trendwende beim Rauschtrinken von Jugendlichen

Heute wurde in Berlin die repräsentative Studie "Der Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsener in Deutschland 2012" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass  sich etwa 17 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es sogar 44 Prozent. Damit ist beim Rauschtrinken im Vergleich zur Erhebung in 2010 (18 Prozent/ 42 Prozent) keine Trendwende sichtbar. mehr...

Statistisches Bundesamt

Diagnose Alkohol­miss­brauch: 2012 wieder mehr Kinder und Jugendliche stationär behandelt

Im Jahr 2012 wurden 26.673 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,2 % mehr als 2011. Bezogen auf 100.000 Einwohner dieser Altersklasse stieg ihre Anzahl gegenüber 2011 auf 333 (+ 2,4 %). Dabei nahm die Zahl der Mädchen und jungen Frauen um 5,0 % (269 Fälle je 100.000 Einwohner) zu, die der Jungen und jungen Männer nur um 0,8 % (394 Fälle je 100.000 Einwohner). mehr...

BZgA warnt

Alkoholintoxikationen bei Kindern und Jugendlichen weiter auf hohem Niveau - Risiken von Alkohol werden nach wie vor unterschätzt

Anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu den Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen aufgrund von akutem Alkoholrausch sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). "Jeder einzelne der insgesamt 26.673 Fälle von Alkoholintoxikationen bei 10- bis 20-Jährigen ist einer zu viel. Die Risiken von Alkohol - insbesondere für Kinder und Jugendliche - werden nach wie vor unterschätzt. Das kann dramatische Folgen haben und sogar zum Tod führen."
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DAK-Bericht

Mehr jugendliche Komasäufer in Sachsen-Anhalt

Trinken bis der Arzt kommt: In Sachsen-Anhalt ist die Zahl jugendlicher Komasäufer erneut gestiegen. Im Jahr 2012 kamen nach Informationen der DAK-Gesundheit 569 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2011 um neun Prozent an. mehr...

Fernsehtipp

Komasaufen

Sender: 
Das Erste
Sendezeit: 
Mi, 30/10/2013 20:15

"Bisher hat Lukas mit Alkohol nicht viel zu tun gehabt, aber nach einem ausnahmsweise erfolgreichen Nachmittag in der Werkstatt seines Vaters bemerkt er die entspannende Wirkung eines Feierabendbiers. Auch in der Clique, in der Hochprozentiges eine Selbstverständlichkeit ist, wird alles einfacher, als Lukas mitzutrinken beginnt." [...]
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Aus dem Polizeibericht

Frankfurt-Westend: Abiturfeier im Grüneburgpark

Am Freitag, den 22. März 2013, fand im Grüneburgpark zum Abschluss der Abiturklausuren eine Abiturfeier statt, bei der sich ab 12.00 Uhr Schüler und andere Jugendliche trafen und Alkohol in nicht unerheblichen Mengen konsumiert wurde. In der Spitze lag die Teilnehmerzahl bei etwa 1.000 Personen. mehr...

Neue AOK-Statistik belegt: Vor allem 16- bis 20jährige sind betroffen

Mehr Rauschtrinker in Hessens Kliniken

Neue Zahlen zum Thema Jugendliche und Alkohol legte in dieser Woche die AOK Hessen vor.  Laut einer aktuellen statistischen Auswertung verzeichnete die größte Kasse des Landes in den vergangenen vier Jahren unter ihren 11- bis 30jährigen Versicherten insgesamt 3.300 Fälle von „akutem Rausch“ mit stationärer Aufnahme. mehr...

bcgh: Wirksame Prävention muss früher ansetzen

100.- Euro Beteiligung nach Komatrinken?

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Jens Spahn fordert aufgrund der hohen Zahlen komatös eingelieferter Kinder und Jugendlichen eine finanzielle Beteiligung der Eltern an den Kosten der medizinischen Behandlung in Höhe von 100.- Euro. Wir von der bcgh sehen diesen Vorschlag sehr kritisch, weil es nicht auszuschließen ist, dass Kinder und Jugendlichen eine dringende und lebensnotwendige medizinische Versorgung nicht erhalten. mehr...

Statistisches Landesamt

Bayern: Alkoholbedingte Krankenhausbehandlungen seit 2000 um rund 35 Prozent gestiegen

Anstieg der Krankenhausbehandlungen mit der Hauptdiagnose „akuter Rausch“ um rund 210 Prozent bei den unter 20-Jährigen

Im Jahr 2011 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 52.196 Patienten mit alkoholbedingten Krankheiten vollstationär behandelt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren das rund 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr sowie 35,2 Prozent mehr als elf Jahre zuvor. mehr...

Weiterer Anstieg beim "Komasaufen"

Saarland erwägt nächtliches Alkoholverkaufsverbot

Seit dem Jahr 2000 verzeichnen wir einen Anstieg des komatösen Alkoholkonsums bei Kindern und Jugendlichen, auf Bundes- und auf Landesebene“, sagte Sozialminister Andreas Storm am Donnerstag in Saarbrücken. „Ich halte diese Entwicklung für bedenklich, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir insgesamt im Saarland über dem Bundesdurchschnitt liegen“. mehr...

Akute Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen

Weiterhin keine Entwarnung: Prävention bei Jugendlichen unverzichtbar

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen aufgrund von Alkoholvergiftungen sind weiterhin besorgniserregend. Mit 26.349 eingelieferten Fällen im Jahr 2011 werden bundesweit zu viele junge Menschen zwischen 10 und 20 Jahren wegen einem akuten Alkoholrausch in Krankenhäuser eingewiesen.
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Statistisches Bundesamt

Diag­nose Alkohol­miss­brauch: 2011 wie­der mehr Kin­der und Jugend­liche statio­när behan­delt

Im Jahr 2011 wurden 26.349 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Das waren 1,4 Prozent mehr als 2010 (25.995). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg ihre Anzahl gegenüber 2010 auf 325 je 100 000 Einwohner (+ 3,3 Prozent). Rund 62 Prozent der Behandelten waren männlich, obwohl der entsprechende Bevölkerungsanteil nur 51 Prozent beträgt. mehr...

Weit über 5.000 Klinikeinweisungen im Jahr 2011

Bayern: Zahl der "Komasäufer" wieder gestiegen

Die DAK Bayern hat am 11. Dezember neue Zahlen zu jugendlichen "Komasäufern" in Bayern veröffentlicht: Im Jahr 2011 landeten demnach 5.494 Jugendliche nach Alkoholmissbrauch in Kliniken. Die DAK ging ursprünglich davon aus, dass die Zahl der Betroffenen leicht gesunken sei, um 2,3 Prozent. Sie hat sich auf bisher unveröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern bezogen. Nach Meldungen der Zeitungsgruppe idowa ist der Krankenkasse jedoch ein Interpretationsfehler unterlaufen. mehr...

Alkoholbedingte Krankenhausbehandlungen bei Kindern und Jugendlichen 2011

Baden-Württemberg: Zahl der Mädchen mit Alkohlproblemen nimmt zu

Im Jahr 2011 mussten 3.916 Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von einschließlich 19 Jahren mit Wohnsitz in Baden-Württemberg wegen einer alkoholbedingten Erkrankung in baden-württembergischen Krankenhäusern vollstationär behandelt werden. Dies waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 47 oder 1,2 Prozent weniger als noch im Jahr 2010, was die bereits im vorvergangenen Jahr zu beobachtende rückläufige Entwicklung untermauert. Dies ist auf die niedrigeren Einlieferungen von Jungen und männlichen Jugendlichen zurückzuführen. mehr...

Gesundheitsministerin Steffens sieht „bedenkliche Entwicklung“

Komasaufen: Starker Anstieg bei Mädchen in NRW

Einen starken Anstieg jugendlicher Komasäufer meldet die DAK in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2011 kamen nach Informationen der Krankenkasse DAK-Gesundheit landesweit 6.548 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2010 um 4,3 Prozent. Bei den Mädchen war der Anstieg mit 6,3 Prozent deutlich höher als bei den Jungen. Aufgrund der „bedenklichen Entwicklung“ sieht Gesundheitsministerin Barbara Steffens Handlungsbedarf. mehr...

ESPAD-Sudie zu Alkohol und anderen Drogen

Neue Studie zeigt gleichbleibenden Drogenkonsum unter europäischen Schülern und einen Rückgang des „Rauschtrinkens“

Offenbar ist der Konsum illegaler Drogen unter 15- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schülern insgesamt stabil geblieben. Dies geht aus der jüngsten europäischen Schülerstudie hervor, die heute vom ESPAD-Projekt (European school survey project on alcohol and other drugs) veröffentlicht wurde. Der Bericht, der auf einer 2011 durchgeführten Befragung in 36 europäischen Ländern beruht, lässt auch einen Rückgang des „Rauschtrinkens“ oder „episodisch starken Trinkens“ (Konsum von mindestens fünf Glas Alkohol pro Trinkgelegenheit) erkennen. mehr...

Bielefelder Forscherteam

Jeder dritte 15-Jährige hat sich mehrmals in Rausch getrunken

Eine neue Studie zeigt, dass in Nordrhein-Westfalen jeder dritte 15-jährige Junge und jedes vierte Mädchen in diesem Alter angibt, bereits mindestens zweimal betrunken gewesen zu sein. Für die Studie „Health Behaviour in School-aged Children“ (HBSC) ist eine Forschergruppe der Universität Bielefeld verantwortlich. Leiterin der Gruppe ist Professorin Dr. Petra Kolip von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften. mehr...

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