Ausland

"Nachtregime"

Schweiz: Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes verabschiedet. Er unterbreitet den Eidgenössischen Räten zwei Gesetzesentwürfe: das Spirituosensteuergesetz und das Alkoholhandelsgesetz. Parallel zur Liberalisierung des Ethanol- und Spirituosenmarkts wird der Schutz der Jugend verstärkt und ein «Nachtregime» für den Alkoholverkauf eingeführt. Die heutige Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) wird in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) integriert und für die Umsetzung der beiden neuen Gesetze zuständig sein. mehr...

Sucht Info Schweiz

Mit Boby Kindern aus alkoholbelasteten Familien eine Stimme geben

In der Schweiz wachsen mehrere zehntausend Kinder mit einem alkoholabhängigen Elternteil auf. Sie stehen mit ihren Sorgen oft alleine da, und das Leiden begleitet sie häufig ihr Leben lang. Mit der Unterstützung von Sucht Info Schweiz sollen Angebote für Kinder und für deren alkoholabhängige Eltern ausgebaut und besser zugänglich gemacht werden. Sucht Info Schweiz will mit einer Aktion am Postschalter breite Bevölkerungskreise für diese Thematik sensibilisieren. mehr...

Österreich

Alkohol in Familien: Augen auf!

Das Ludwig Bolzmann Institut für Suchtforschung geht in einer Studie zum Thema “Kinder aus suchtbelasteten Familien - Theorie und Praxis der Prävention” davon aus, dass die Hälfte der Kinder aus österreichischen Familien mit Alkoholmissbrauch konfrontiert werden. mehr...

Webtipp nachrichten.at

Schottland: Mindestpreis für Alkohol

"Für nur fünf Pfund kann ein Teenager genug Alkohol kaufen, um sich umzubringen", sagte die schottische Gesundheitsministerin Nicola Sturgeon am Dienstag in der BBC. Schottland muss nach eigenen Berechnungen für die Bekämpfung von Alkoholsucht jedes Jahr mehr als 3,5 Milliarden Pfund (rund vier Milliarden Euro) ausgeben." [...]
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Alkohol in Zahlen:

Die Schweiz trinkt etwas weniger

Der Konsum an alkoholischen Getränken in der Schweiz war 2010 erneut leicht rückläufig. Er betrug 8,5 Liter reinen Alkohols, alle alkoholischen Getränke zusammengenommen. Seit Anfang der Neunzigerjahre ist der Pro-Kopf-Konsum durchschnittlich um 1 Prozent pro Jahr gesunken. Aufgrund dieser Tatsache erachtet der Bundesrat eine generelle Verteuerung von Alkoholika nicht als sinnvoll. Er verzichtet deshalb im Rahmen der Totalrevision des Alkoholgesetzes auf preisliche Massnahmen. mehr...

Webtipp aerzteblatt.de

Finnland: Alkohol als Sterberisiko für Typ-1-Diabetiker

"Die Adoleszenz ist eine schwierige Lebensphase, besonders für Menschen mit Diabetes. Wie aus einer Untersuchung im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 343: d5364) hervorgeht, ist in Finnland in den letzten Jahrzehnten die Lebenserwartung von Typ-1-Diabetikern gesunken, deren Erkrankung sich zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr manifestierte. Alkohol und Drogen waren eine häufige Todesursache." [...]
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Aufhebung staatlicher Monopole

Schweizer Alkoholgesetz: Fokus auf Jugendschutz und Erhältlichkeit von Alkohol in der Nacht

Der Bundesrat hat heute den Ergebnisbericht über die Vernehmlassung zur Totalrevision des Alkoholgesetzes zur Kenntnis genommen und Grundsatzentscheide für das weitere Vorgehen gefällt. Der Staat wird die Alkoholherstellung von veralteten Einschränkungen befreien. Zudem wird die Branche in den Genuss gezielter Steuererleichterungen kommen. Alkohol, der in festen Lebensmitteln verwendet wird, soll von der Steuer befreit werden. Die Werbebeschränkungen für Spirituosen werden etwas gelockert, bleiben jedoch strenger als jene für Wein und Bier. Von preislichen Massnahmen wird Abstand genommen. Im Hinblick auf die Botschaft legt der Bundesrat zwei Schwerpunkte. Der Jugendschutz soll gestärkt und die Erhältlichkeit von Alkohol in der Nacht eingedämmt werden. mehr...

Ein Artikel zum Download

SuchtMagazin 04/2011: Kinder stärken

Suchtmagazin 04/11

Die aktuelle Ausgabe des schweizerischen  SuchtMagazins (04/2011) ist erschienen. Titelthema ist "Kinder stärken".

Aus dem Inhalt:
Kinder von suchtkranken Eltern | ambulante und stationäre Angebote | Kinder im Netz | ESSKI | Meldebefugnis und Kindesschutzbehörden | «Open Sunday» | Ganz der Vater, ganz die Mutter? | Frauen und Mütter in prekären Verhältnissen || Suchtakademie: öffentlicher Raum

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Medienmitteilung der EAV

Alkoholtestkäufe in der Schweiz: Erfreuliche Ergebnisse 2010

Im letzten Jahr sanken die untersagten Alkoholverkäufe an Minderjährige um 5,8 Prozent auf 26,8 Prozent. Das ist die tiefste Rate seit Beginn der landesweiten Erfassung der Testkäufe. In sieben von 23 Kantonen sank der Anteil der festgestellten Alkoholverkäufe an Minderjährige gegen die 20-Prozent-Grenze oder sogar darunter. Diese Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit von Testkäufen als Instrument des Jugendschutzes. Dennoch müssen die Anstrengungen weitergeführt und mit verschiedenen Massnahmen kombiniert werden, damit sich die Situation noch weiter verbessert. Mehr Informationen über die Testkäufe 2010 sowie generell über den Zusammenhang zwischen Alkohol und Jugend wird die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) heute in Bern, im Rahmen der Dialogtage Alkohol, abgeben.

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Schweiz

Auch kein Bier und Wein an unter 18-Jährige in Laupen

Die Handelsketten Coop, Denner und Landi verkaufen in Laupen keine alkoholischen Getränke an Personen, die das 18. Altersjahr noch nicht erreicht haben. Diese über die gesetzliche Regelung hinausgehende freiwillige und gegenseitige Beschränkung wird grundsätzlich auf unbestimmte Zeit weitergeführt. mehr...

Baselbieter Kantonsgericht

Schweiz: Gericht sieht in Alkohol-Testkäufen unzulässige "verdeckte Ermittlung"

Wieder einmal hat das Baselbieter Kantonsgericht entschieden, dass Alkohol-Testkäufe als unzulässige „verdeckte Ermittlung“ zu bewerten sind und nicht geeignet sind, die betreffenden Verkäufer zu bestrafen. Der Beweis für illegalen Verkauf sei rechtswidrig beschafft worden, da der Staat, ohne Anfangsverdacht, unbescholtene Bürger auf ihre Gesetzestreue geprüft hätte, indem er sie zur Tat verführt. Der jugendliche Testkäufer trete jeweils als tatprovozierende Person, als sogenannter agent provocateur, in Erscheinung.

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Österreich

Jugendschutz: Einen Schritt weiter, aber noch nicht am Ziel

Der Bund und die Länder sind auf dem Weg zu einer 15a-B-VG-Vereinbarung mit dem Ziel einheitlicher Bestimmungen im Jugendschutz einen Schritt voran gekommen, aber noch nicht am Ziel. So resümierte Landesrätin von Vorarlberg, Greti Schmid, gemeinsam mit Bundesminister Reinhold Mitterlehner und Staatssekretärin Verena Remler das Ergebnis der Gespräche der LandesjugendreferentInnenkonferenz in Dornbirn. mehr...

ADAC informiert

Verkehrssünden im Ausland: Bei Alkohol am Steuer drohen Haft und Enteignung

Wer eine Reise mit dem Auto ins europäische Ausland plant, sollte bedenken, dass Verkehrssünden in vielen Ländern mit wesentlich höheren Strafen geahndet werden als in Deutschland. Eine Trunkenheitsfahrt in Dänemark kann beispielsweise schnell einen Monatsverdienst kosten, ein Parkverstoß in Spanien bis zu 200 Euro. Der ADAC informiert über die verschiedenen Sanktionen in 35 europäischen Ländern. mehr...

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