Sucht

Techniker Krankenkasse

Hamburg: Mehr Fälle von Alkoholmissbrauch unter Senioren

Der Alkoholmissbrauch unter Senioren in Hamburg hat in den vergangenen Jahren zugenommen. 2013 wurden hier 20 Prozent mehr Krankenhauseinweisungen aufgrund von alkoholbedingten Erkrankungen erfasst als noch im Jahr 2009. Insgesamt wurden 2013 deshalb 510 Menschen über 65 Jahren in eine Klinik eingeliefert. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) heute mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung von Zahlen des Statistischen Bundesamts. mehr...

Urteil des Bundesarbeitsgerichtes

Entgeltfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit - Verschulden bei langjähriger Alkoholabhängigkeit

Eine Arbeitsunfähigkeit ist nur dann verschuldet iSv. § 3 Abs. 1 Satz 1 EFZG*, wenn ein Arbeitnehmer in erheblichem Maße gegen das von einem verständigen Menschen in seinem eigenen Interesse zu erwartende Verhalten verstößt. Nur dann verliert er seinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Bei einem alkoholabhängigen Arbeitnehmer fehlt es suchtbedingt auch im Fall eines Rückfalls nach einer Therapie regelmäßig an einem solchen Verschulden.
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Statistik für 2012

NRW: Fast neunzig Prozent der Drogentoten durch Alkoholmissbrauch

Konsequent: das statistische Landesamt in Nordrhein-Westfalen zählt in einer Statistik, die "Alkoholtoten" zu den "Drogentoten". Demanch starben im Jahr 2012 in Nordrhein-Westfalen 3.243 Personen an den Folgen von Drogenmissbrauch. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des nationalen Gedenktages für verstorbene Drogenabhängige (21. Juli 2014) mitteilt, war die Zahl der aufgrund von Drogenkonsum Verstorbenen um 1,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.
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Statistisches Bundesamt

14.551 Tote durch Alkoholkonsum – fast viermal so viele wie durch Verkehrsunfälle

Im Jahr 2012 verstarben in Deutschland 14.551 Personen (10.922 Männer und 3.629 Frauen) an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Weltdrogentages am 26. Juni 2014 weiter mitteilt, kamen damit fast viermal mehr Menschen durch die legale Droge Alkohol als durch einen Verkehrsunfall (insgesamt 3.827 Personen) ums Leben. mehr...

Anerkennung durch Zentrale Prüfstelle für Prävention

Online-Selbsthilfe jetzt von Krankenversicherungen bezuschusst

Teilnehmer von www.selbsthilfealkohol.de können ab jetzt bei ihrer Krankenversicherung die Bezuschussung ihrer Teilnahmegebühr von 19,95 Euro beantragen. Die Zentrale Prüfstelle für Prävention hat das online Hilfeprogramm als effektive Präventionsmaßnahme anerkannt. Fast alle Krankenversicherungen sind der Prüfstelle angeschlossen. Bei vollständiger Programmdurchführung bekommen die Teilnehmer der Online-Selbsthilfe Alkohol konkrete Hinweise hierzu. mehr...

36 Prozent mehr Alkoholabhängige in vier Jahren

Deutliche Zunahme von Suchterkrankungen – Bundesregierung vernachlässigt Suchtkranke

Die jetzt veröffentlichten Zahlen des Suchtsurvey des Instituts für Therapieforschung sind die Quittung für eine untätige Sucht- und Drogenpolitik in den letzten vier Jahren. Es ist alarmierend, dass die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland von 2006 bis 2012 von 1,3 Millionen auf 1,77 Millionen – also um 36 Prozent – angestiegen ist. Die Zahl der Medikamentenabhängigen stieg sogar von 1,5 Millionen auf 2,3 Millionen und damit um 53 Prozent. Und von den 30 Prozent der Bevölkerung, die rauchen, leidet jeder Dritte (10,8 Prozent) an einer Tabakabhängigkeit. mehr...

Nachcheck der Verbraucherzentrale Hessen zeigt Teilerfolge

Alkoholkennzeichnung auf Adventskalendern muss noch deutlich besser werden

Ein Adventskalendertest der Verbraucherzentrale Hessen von 2012 deckte auf, dass Produkte trotz kindgerechter Bildmotive und ohne Warnhinweis alkoholhaltige Süßigkeiten enthalten. Ein aktueller Nachcheck zeigt, dass jeder zweite Hersteller auf den Test vom Vorjahr reagiert und das neue Sortiment verändert hat. Im besten Fall wurde gänzlich auf alkoholische Zutaten verzichtet und dies auf der Vorderseite deutlich gekennzeichnet. Einige Hersteller haben im Sortiment nur teilweise Verbesserungen bei der Kennzeichnung vorgenommen. mehr...

53. DHS Fachkonferenz Sucht

Gewinn durch Gesundheit – Suchtprobleme sind „Chefsache“

Gesundheit ist ein hohes Gut. Arbeit ebenso. Leistungs-, Termin- und Zeitdruck belasten viele der 41,1 Mio. Erwerbstätigen. Jeder Zweite in Deutschland geht zur Arbeit, auch wenn er krank ist. Meist aus Sorge um den Arbeitsplatz oder wegen mangelnder Vertretungsmöglichkeiten. Bei vielen Berufstätigen gehen diese Belastungen mit gesundheitsriskantem Verhalten einher: Alkohol- und Tabakkonsum, die Einnahme von Beruhigungs- und Schlafmitteln und auch der Gebrauch illegaler Substanzen. Dr. Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der DHS, erklärt: mehr...

Alkoholkonsum und Rauchen Hauptursachen

AOK Fehlzeiten-Report 2013: Keine Entwarnung bei Suchterkrankungen

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage, die durch die Einnahme von Suchtmitteln verursacht wurden, ist in den letzten zehn Jahren um rund 17 Prozent angestiegen: Von 2,07 Millionen Fehltagen im Jahr 2002 auf 2,42 Millionen Fehltage im Jahr 2012. Alkoholkonsum und Rauchen sind laut Fehlzeiten-Report 2013 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) die Hauptursachen. mehr...

Bundesweite Aktionen für einen problembewussten Umgang mit Alkohol

Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ vom 25. Mai bis 2. Juni 2013

In Deutschland wird zu viel Alkohol getrunken. Über 90 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 64 Jahren konsumieren regelmäßig Alkohol. Rund 8,5 Millionen Menschen – fast jeder fünfte Mann und jede siebte Frau – auf riskante Weise. Davon sind 1,3 Millionen Menschen abhängig und somit behandlungsbedürftig erkrankt. Nicht nur die eigene Gesundheit wird aufs Spiel gesetzt – auch Familie, Freunde und Fremde werden in Mitleidenschaft gezogen: durch die Kosten alkoholbedingter Krankheiten, durch Gewalttaten und Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss. mehr...

Fernsehtipp

Wie ein Licht in der Nacht

Sender: 
Das Erste
Sendezeit: 
Mi, 01/05/2013 20:15

"Jahrelang gehörte Carla zu den erfolgreichsten Maklerinnen eines großen Immobilienbüros. Nun geht die Powerfrau endgültig in Rente – und fällt schon bald in ein Loch aus Langeweile und Einsamkeit. Ihre Ängste ertränkt sie in Alkohol." [...]
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