Medizin

Analog zum Verbot von Tabakwerbung

Deutscher Ärztetag setzt sich für ein Verbot von Alkoholwerbung ein

Die Delegierten des 117. Deutschen Ärztetages haben die Regierung aufgefordert, wesentliche Einschränkungen oder ein komplettes Verbot von Werbung für alkoholische Getränke durchzusetzen. Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit sowie deren Folgen seien in Deutschland ein erhebliches Problem, so dass es analog zum Verbot von Tabakwerbung sinnvoll sei, einen ersten Schritt zur Einschränkung des Alkoholkonsums in Deutschland zu machen. mehr...

Auswirkungen von Alkohol auf Leberkrankheit und Krebsentstehung

Professor Helmut Seitz mit Manfred Lautenschläger-Preis für Europäische Alkoholforschung prämiert

Wer regelmäßig Alkohol trinkt, schadet nicht nur seiner Leber. Alkohol ist auch ein Risikofaktor für einige Krebserkrankungen und beschleunigt die Alterung. Seit über 30 Jahren befasst sich der Heidelberger Professor Dr. Helmut Seitz, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Salem und Leiter des Labors für Alkoholforschung an der Universität Heidelberg, mit dem Thema. Anlässlich der 14. Tagung der Europäischen Gesellschaft für Biomedizinische Alkoholforschung (ESBRA) in Warschau wurde er am 10. September mit dem Manfred Lautenschläger-Preis für Europäische Alkoholforschung ausgezeichnet. mehr...

Methanolhaltiger Alkohol aus Tschechien

Sachsen: Verbraucherschutzministerium warnt vor unetikettiertem Alkohol unklarer Herkunft

Seit dem 13.09.2012 berichten tschechische Behörden von 16 Todesfällen und zahlreichen Patienten, die aufgrund des Verzehrs von methanolhaltigem Alkohol im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zudem sind zwei Patienten in Polen verstorben und einer in der Slowakei. Derzeit laufen in der Tschechischen Republik Untersuchungen zur Quelle des methanolhaltigen Alkohols. Da die Kontamination auf kriminelle Machenschaften zurückzuführen ist, kann das Ausmaß des weiteren Vertriebs derzeit nicht abgeschätzt werden.
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Sommer, Sonne, Alkohol?

Warum das Trinken im Urlaub schnell zur Belastung für die Gesundheit werden kann

Endlich Urlaub. Abschalten, Spaß haben, entspannen.
Alkohol gehört für viele zu einem gelungenenen Urlaub dazu.
Reiseveranstalter locken mit All-inclusive-Angeboten, Lokale mit Flatrate-Partys. Schon nach dem Frühstück gibt es an der Hotelbar alkoholische Getränke gratis, am Strand sorgen Cocktails für Urlaubsstimmung und abends geht die Party richtig los. Die Ferien, die als Erholung gedacht waren, werden zur Belastungsprobe für den Körper. mehr...

Erhöhte Methanolwerte

Berlin: Verbotenen "Antivirus"-Wodka an Jugendliche verkauft

Drei Jugendliche wurden gestern Abend in einem Krankenhaus untersucht, nachdem sie verbotenen Alkohol getrunken hatten. Das Trio im Alter von 16 Jahren, hatte in einem Geschäft in der Straße der Pariser Kommune Wodka gekauft und getrunken. Nachdem man sich über den hohen Preis gewundert und im Internet recherchiert hatte, stellten die Drei mithilfe des Internets fest, dass der ihnen verkaufte Alkohol in Deutschland verboten ist. mehr...

Erste repräsentative Ergebnisse für NRW

Studie: Gewalt gegen Rettungskräfte im Einsatz

Wenn Betrunkene sich gegen Hilfe wehren und wenn Rettungskräfte im Einsatz behindert oder beschimpft werden, dann sind das längst keine Einzelfälle mehr. 98 Prozent der Rettungskräfte in Nordrhein-Westfalen haben bereits verbale Gewalt erlebt. Von Erfahrungen mit mindestens einem aggressiven Übergriff berichten 59 Prozent. Das ist das zentrale Ergebnis der ersten repräsentativen Studie für NRW, die Julia Schmidt am Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft der RUB (Prof. Dr. Thomas Feltes) im Auftrag der Unfallkasse NRW erstellt hat. mehr...

Verschluckungsgefahr für Kleinkinder

Kinder- und Jugendärzte warnen vor Bubble Teas

Knallbunt, supersüß und hochgefährlich: Bubble Tea, der vor allem in deutschen Großstädten inzwischen überall in speziellen Läden und Lokalen verkauft wird, kann für Kleinkinder gefährlich werden. Das Modegetränk enthält erdnussgroße Stärkekügelchen (Bubbles), die zusammen mit dem Tee über einen dicken Strohhalm aufgesogen werden.
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Verzehrswarnung erweitert

Hohe Methanolgehalte in Bärenkrone-Wodka ermittelt

Am Freitag letzter Woche warnte das Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz vor dem Verzehr von Wodka der Marke „Excellent Vodka V 24 Original" der Firma Bärenkrone GmbH & Co. KG aus 37327 Leinefelde/Worbis. Inzwischen bestätigte sich in Laboruntersuchungen der Verdacht, dass Wodka dieser Firma einen deutlich erhöhten Methanolgehalt  aufweist. Die Verzehrswarnung wird deshalb auf die Produkte  „Vodka AntiVirus“ und „Premium Vodka Cosmos“ ausgeweitet. mehr...

Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters

Wie Rauschtrinken das Gehirn verändert

Rauschtrinken ist ein verbreitetes Phänomen bei Jugendlichen in Deutschland. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass sich knapp jeder fünfte 16- bis 17-jährige junge Mann mindestens einmal wöchentlich einen Rausch antrinkt. Dieses riskante Trinkverhalten kann massive Auswirkungen auf die Gesundheit junger Menschen haben. Vor allem die Entwicklung des Gehirns wird durch hohen Alkoholkonsum beeinträchtigt. Welche Schäden Rauschtrinken im jugendlichen Gehirn anrichten kann, ist Thema der heute erschienenen neuen Ausgabe des "Alkoholspiegel", dem Newsletter der BZgA zur Alkoholprävention. mehr...

Ban Ki-moon ermahnt Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie

Gipfeltreffen der Vereinten Nationen gegen nicht-übertragbare Krankheiten

Die Vereinten Nationen haben eine zweitägige Konfernz einberufen um den Ursachen von nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs), den Kampf anzusagen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronischen Atemwegserkrankungen und Diabetes verursachen über 60 Prozent aller Todesfälle weltweit. Auslöser für diese Krankheiten sind häufig ungesunde Ernährung, Tabak- und Alkoholkonsum. 30 Staats-und Regierungschefs und mindestens 100 andere hochrangige Minister und Experten diskutieren darüber, wie diese Ursachen eingedämmt werden können. mehr...

Webtipp aerzteblatt.de

Finnland: Alkohol als Sterberisiko für Typ-1-Diabetiker

"Die Adoleszenz ist eine schwierige Lebensphase, besonders für Menschen mit Diabetes. Wie aus einer Untersuchung im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 343: d5364) hervorgeht, ist in Finnland in den letzten Jahrzehnten die Lebenserwartung von Typ-1-Diabetikern gesunken, deren Erkrankung sich zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr manifestierte. Alkohol und Drogen waren eine häufige Todesursache." [...]
bei aertzeblatt.de weiterlesen mehr...

Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September

In Schwangerschaft und Stillzeit gilt: Alkohol? Nein danke!

Anlässlich des Tages des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf das hohe Risiko von Schädigungen bei Kindern durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hin. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 10.000 Kinder mit sogenannten fetalen Alkoholeffekten geboren. Die Kinder sind in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung meist dauerhaft schwer geschädigt. Durch vollständigen Verzicht auf Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit können diese Behinderungen jedoch zu 100 Prozent vermieden werden. mehr...

Alkohol unter den Hauptursachen

Deutlich mehr psychische und neurologische Erkrankungen in Europa als bislang angenommen

Psychische Störungen sind in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Dies ist ein Hauptergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die von dem Dresdner Psychologen Prof. Hans-Ulrich Wittchen geleitet und am 5. September 2011 vom European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und dem European Brain Council (EBC) vorgestellt wurde. mehr...

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