Leber

Auswirkungen von Alkohol auf Leberkrankheit und Krebsentstehung

Professor Helmut Seitz mit Manfred Lautenschläger-Preis für Europäische Alkoholforschung prämiert

Wer regelmäßig Alkohol trinkt, schadet nicht nur seiner Leber. Alkohol ist auch ein Risikofaktor für einige Krebserkrankungen und beschleunigt die Alterung. Seit über 30 Jahren befasst sich der Heidelberger Professor Dr. Helmut Seitz, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Salem und Leiter des Labors für Alkoholforschung an der Universität Heidelberg, mit dem Thema. Anlässlich der 14. Tagung der Europäischen Gesellschaft für Biomedizinische Alkoholforschung (ESBRA) in Warschau wurde er am 10. September mit dem Manfred Lautenschläger-Preis für Europäische Alkoholforschung ausgezeichnet. mehr...

Konferenz in Athen

Leber-Experten warnen: Europäer trinken sich zu Tode

Auf einem internationalen Kongress zum Thema Lebererkrankungen haben die Fachleute am 11. Dezember in Athen Alarm geschlagen:  Europa versagt im Umgang mit den lebensbedrohenden Auswirkungen des übermäßigen und regelmäßigen Alkoholkonsums seiner Bürger. Ernsthafte Krankheiten, wie Leberzirrhose, steigen in einem erschreckenden Maß, und - es sind mehr jüngere Menschen betroffen. mehr...

Vor allem Männer betroffen

DAK: Mehr Leberkrebs-Fälle in Thüringen und Sachsen-Anhalt

Immer mehr Menschen in Thüringen und Sachsen-Anhalt erkranken an Leberkrebs. Die Anzahl der Krankenhausbehandlungen stieg in Sachsen-Anhalt zwischen 2004 und 2008 um 37 Prozent auf 627 Fälle an. In Thüringen stieg die Zahl sogar um 45 Prozent auf 428 Fälle an. Darauf weist die DAK anlässlich des Deutschen Lebertags am 20. November hin. „Über drei Viertel der Betroffenen sind Männer“, sagt Martin Plass, Sprecher der DAK im Osten, mit Blick auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. mehr...

Internationaler Satelliten-Kongress und Verleihung des Nordmann Awards der ESBRA vom 17. bis 18. September 2010 in Heidelberg

Alkohol und Krebs – nicht nur die Leber leidet

Wie viele Krebserkrankungen sind auf Alkoholgenuss zurückzuführen? Welche molekularen Mechanismen verursachen den Krebs? Welche Organe sind vorwiegend betroffen? Solche und andere Fragen diskutieren Wissenschaftler aus aller Welt vom 17. bis 18. September 2010 auf der ESBRA (European Society for Biomedical Research on Alcoholism) Tagung zur Verleihung des Nordmann Awards im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.

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Alkohol, Krebs & Co.

DHS: Alkohol schadet der Gesundheit. Alkohol fördert Krebs.

Alkoholkonsum schadet dem gesamten Organismus: Mundhöhle,
Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Leber, dem gesamten Stoffwechsel (Endokrines System), den Herzfunktionen (Kardiovaskuläres System), dem Blutkreislauf und dem Immunsystem. Ebenso  werden das Skelett und die Skelettmuskulatur, die Fortpflanzung  und das Nervensystem regelmäßig in Mitleidenschaft  gezogen.  Die gesundheitsschädigende Wirkung des Alkohols fördert  Krebserkrankungen. mehr...

Alkohol als Krebsrisiko:

Australier ähnlich schlecht informiert wie Deutsche

Die Umfrage unter 1.500 Einwohnern des Bundesstaates Viktoria zeigte, dass nur die Hälfte der Befragten wusste, dass Alkoholkonsum als eine Ursache von Krebs  gilt, meldet Medical News Today. Ein Viertel bestritt den Zusammenhang, der Rest gab an, sie seien nicht sicher. Damit sind die Australier in etwa so schlecht informiert wie die Deutschen, wie unlängst eine EU-Studie ergab. mehr...

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Viele Medikamente vertragen sich nicht mit Alkohol

Wer Arzneimittel einnimmt, sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker Alkohol trinken. Bei einigen Medikamenten können zum Teil schwerwiegende Wechselwirkungen auftreten, andere werden durch Alkohol nicht beeinflusst. "Die möglichen Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Alkohol sind vielfältig", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. "Auf der sicheren Seite sind Patienten, die während der Arzneimitteltherapie vollständig auf Alkohol verzichten. mehr...