Krebs

Auswirkungen von Alkohol auf Leberkrankheit und Krebsentstehung

Professor Helmut Seitz mit Manfred Lautenschläger-Preis für Europäische Alkoholforschung prämiert

Wer regelmäßig Alkohol trinkt, schadet nicht nur seiner Leber. Alkohol ist auch ein Risikofaktor für einige Krebserkrankungen und beschleunigt die Alterung. Seit über 30 Jahren befasst sich der Heidelberger Professor Dr. Helmut Seitz, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Salem und Leiter des Labors für Alkoholforschung an der Universität Heidelberg, mit dem Thema. Anlässlich der 14. Tagung der Europäischen Gesellschaft für Biomedizinische Alkoholforschung (ESBRA) in Warschau wurde er am 10. September mit dem Manfred Lautenschläger-Preis für Europäische Alkoholforschung ausgezeichnet. mehr...

Studie der Boston University

Bereits geringere Mengen Alkohol können Krebs auslösen

Eine Studie der "Boston University" hat nachgewiesen, dass bereits geringer Alkoholkonsum für viele Krebsfälle verantwortlich ist. Die Forscher sprechen dabei von einer Menge von eineinhalb Drinks am Tag. Sie weisen darauf hin, dass die Reduzierung von Alkoholgenuss eine wichtige Krebspräventionsmaßnahme ist. Der Leiter der Studie, die online im "American Journal of Public Health" veröffentlicht wurde, weist ausdrücklich auf den engen Zusammenhang von zwischen Alkoholkonsum und Krebs hin. mehr...

Weltkrebstag am 4. Februar

Rauchen und Alkohol erhöhen das Krebsrisiko

"Rauchen ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für die Entstehung von Krebserkrankungen", warnt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2013. Tabakrauch enthält über 4.800 verschiedene Substanzen, eine große Anzahl davon ist giftig und krebserregend. "Viele Menschen wissen, dass Rauchen zu Lungenkrebs führen kann. mehr...

Toxische Grenze bei nur 32 Gramm Alkohol

TU Dresden: Neue Studie belegt Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebserkrankungen

Eine aktuelle europäische Studie belegt, dass der durchschnittliche Europäer täglich Alkohol in einer Krebs auslösenden Menge konsumiert. Zu diesem alarmierenden Forschungsergebnis kamen Wissenschaftler des Europäischen Forschungsprojektes AMPHORA (Alcohol Public Health Research Alliance), an dem Psychologen der TU Dresden maßgeblich beteiligt waren. Alkoholkonsum wird nach diesen Berechnungen für 136.000 neue Krebserkrankungen jährlich in der EU verantwortlich gemacht.
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Viele Krebsfälle sind durch weniger Alkohol vermeidbar

Mit jedem Glas Alkohol steigt das Krebsrisiko

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) weist mit Nachdruck darauf hin, dass Männer nicht mehr als 20 Gramm Alkohol und Frauen nicht mehr als 10 Gramm Alkohol pro Tag aufnehmen sollten. 10 Gramm Alkohol stecken in 1 „Drink“, zum Beispiel 1 Glas Bier, Wein oder Schnaps. Würde diese Menge nicht überschritten, wären zahlreiche Krebsfälle vermeidbar. Bei Männern könnten 90 Prozent und bei Frauen 50 Prozent der alkoholbedingten Krebskrankheiten und Krebstodesfälle verhindert werden. Das sind etwa 720 000 Krankheitsfälle und 430 000 Todesfälle weltweit. Zur Krebsprävention ist es also am besten gar keinen Alkohol zu trinken.

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Neue Studie

Alkohol erhöht das Darmkrebs-Risiko deutlich

In einer Meta-Studie, in der über 60 Einzelstudien weltweit ausgewertet wurden, haben Forscher nun einen eindeutigen Nachweis geführt, dass der Konsum von Alkohol ab einer bestimmten Menge, das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, deutlich erhöht. Strittig ist allerdings, ob die Alkoholmenge, die sie als Maß für "moderates Trinken" angaben, so hinzunehmen ist.

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Nicht Gängelung, sondern Gesundheitsschutz

Ärtzekammer-Präsident fordert Einschränkung von Alkohol- und Nikotinkonsum

Für einen konsequenten Gesundheitsschutz in punkto Alkohol und Nikotin tritt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, ein. „Wir müssen die Menschen vor den gesundheitlichen Folgen des Trinkens und Rauchens schützen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Vor den jeweiligen industriellen Lobbygruppen darf die Politik nicht einknicken. mehr...

Jeder zehnte Krebsfall bei Männern geht auf das Konto von Alkohol

Große europäische Langzeitstudie liefert neue Daten zu Alkoholkonsum und Krebs

Der Alkoholkonsum ist für etwa einen von zehn Krebsfällen bei Männern und einen von 33 Krebsfällen bei Frauen verantwortlich. Dieses Ergebnis basiert zum Großteil auf den Daten von 363.988 männlichen und weiblichen EPIC*-Studienteilnehmern aus Dänemark, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Italien, dnen Niederlanden, Spanien und Großbritannien. mehr...

Vor allem Männer betroffen

DAK: Mehr Leberkrebs-Fälle in Thüringen und Sachsen-Anhalt

Immer mehr Menschen in Thüringen und Sachsen-Anhalt erkranken an Leberkrebs. Die Anzahl der Krankenhausbehandlungen stieg in Sachsen-Anhalt zwischen 2004 und 2008 um 37 Prozent auf 627 Fälle an. In Thüringen stieg die Zahl sogar um 45 Prozent auf 428 Fälle an. Darauf weist die DAK anlässlich des Deutschen Lebertags am 20. November hin. „Über drei Viertel der Betroffenen sind Männer“, sagt Martin Plass, Sprecher der DAK im Osten, mit Blick auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. mehr...

Internationaler Satelliten-Kongress und Verleihung des Nordmann Awards der ESBRA vom 17. bis 18. September 2010 in Heidelberg

Alkohol und Krebs – nicht nur die Leber leidet

Wie viele Krebserkrankungen sind auf Alkoholgenuss zurückzuführen? Welche molekularen Mechanismen verursachen den Krebs? Welche Organe sind vorwiegend betroffen? Solche und andere Fragen diskutieren Wissenschaftler aus aller Welt vom 17. bis 18. September 2010 auf der ESBRA (European Society for Biomedical Research on Alcoholism) Tagung zur Verleihung des Nordmann Awards im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.

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Rauchen und Alkoholkonsum sind die wichtigsten Verursacher

Mehr junge Zungenkrebs-Patienten

Tumore in der Mundhöhle befielen lange Zeit vor allem Menschen ab 50 Jahren, die rauchen und viel Alkohol trinken. "In den letzten Jahren beobachten wir eine Verschiebung: Zunehmend mehr jüngere Menschen erkranken an einem Zungenkarzinom", sagt Dr. med. dent. Wolfgang Bengel, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, in der "Apotheken Umschau". mehr...

Alkohol, Krebs & Co.

DHS: Alkohol schadet der Gesundheit. Alkohol fördert Krebs.

Alkoholkonsum schadet dem gesamten Organismus: Mundhöhle,
Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Leber, dem gesamten Stoffwechsel (Endokrines System), den Herzfunktionen (Kardiovaskuläres System), dem Blutkreislauf und dem Immunsystem. Ebenso  werden das Skelett und die Skelettmuskulatur, die Fortpflanzung  und das Nervensystem regelmäßig in Mitleidenschaft  gezogen.  Die gesundheitsschädigende Wirkung des Alkohols fördert  Krebserkrankungen. mehr...

Alkohol als Krebsrisiko:

Australier ähnlich schlecht informiert wie Deutsche

Die Umfrage unter 1.500 Einwohnern des Bundesstaates Viktoria zeigte, dass nur die Hälfte der Befragten wusste, dass Alkoholkonsum als eine Ursache von Krebs  gilt, meldet Medical News Today. Ein Viertel bestritt den Zusammenhang, der Rest gab an, sie seien nicht sicher. Damit sind die Australier in etwa so schlecht informiert wie die Deutschen, wie unlängst eine EU-Studie ergab. mehr...

Neue Studie

Alkohol in der Jugend: Brustkrebsrisiko steigt um das Fünffache

Mädchen und junge Frauen, die Alkohol konsumieren, erhöhen ihr Risiko gutartige Knoten in der Brust zu bekommen. Diese wiederum begünstigen direkt des Entstehen von Brustkrebs. Das meldet Medical News Today unter Bezugnahme auf eine Studie der Washington University School of Medicine in St. Louis und der Harvard University. mehr...

Immer noch falsche Vorstellungen

Internisten weisen deutlich auf Alkohol als Krebsursache hin

Nach einer großen Studie glauben immer noch die meisten, dass Krebs vor allem durch Umwelteinflüsse verursacht werde. "Internisten im Netz" weist noch einmal deutlich darauf hin, dass dem nicht so sei. Denn die Hauptursache ist ungesundes Konsumverhalten wie übermäßiger Alkoholgenuss und zu wenig Bewegung. mehr...

Neue Studie

Alkohol steigert Darmkrebsrisiko viel stärker als vermutet

IntensivstationFocus Online berichtet, dass Alkoholgenuss das Darmkrebsrisiko um 60 Prozent erhöht. Übergewicht und Rauchen erhöhen das Risiko um 20 Prozent. Alkohol kann damit als Gefahrenquelle Nummer Eins betrachtet werden. Der Focus-Bericht bezieht sich auf eine Studie von Wissenschaftlern vom George Institute in Sydney. Diese seien überrascht gewesen von den deutlichen Auswirkungen des Alkoholkonsums.

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