Krankheiten

Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit

Zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes warnt die BZgA vor den Risiken des Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben: Auch durch den Konsum geringer Mengen können Wachstumsstörungen, geistige und soziale Entwicklungsstörungen auftreten. Diese vorgeburtlich verursachten Schädigungen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft werden als Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnet. In der Vollausprägung - dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) - ist die Hirnentwicklung bei den Betroffenen so stark beeinträchtigt, dass sie ein Leben lang auf Hilfe angewiesen bleiben. mehr...

Bundesweite Aktionen für einen problembewussten Umgang mit Alkohol

Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ vom 25. Mai bis 2. Juni 2013

In Deutschland wird zu viel Alkohol getrunken. Über 90 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 64 Jahren konsumieren regelmäßig Alkohol. Rund 8,5 Millionen Menschen – fast jeder fünfte Mann und jede siebte Frau – auf riskante Weise. Davon sind 1,3 Millionen Menschen abhängig und somit behandlungsbedürftig erkrankt. Nicht nur die eigene Gesundheit wird aufs Spiel gesetzt – auch Familie, Freunde und Fremde werden in Mitleidenschaft gezogen: durch die Kosten alkoholbedingter Krankheiten, durch Gewalttaten und Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss. mehr...

Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms

Alkoholschädigung bei Kindern besser erkennen

Heute wurde in Berlin die erste evidenzbasierte Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS) vorgestellt. Diese ermöglicht erstmals in Deutschland eine einheitliche Diagnose von FAS bei Kindern und Jugendlichen. FAS entsteht durch eine Gehirnschädigung des Kindes aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft. FAS äußert sich bei Kindern und Jugendlichen typischerweise durch ein verringertes Wachstum sowie durch Veränderungen des Gesichtes und des zentralen Nervensystems. mehr...

Zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September

BZgA rät: Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit

Jedes Jahr erinnert der "Tag des alkoholgeschädigten Kindes” am 9. September an die traurige Tatsache, dass in Deutschland jährlich über 10.000 Kinder mit sogenannten Fetalen Alkoholeffekten und rund 2.000 Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom auf die Welt kommen. Kinder mit fetalen Alkoholeffekten weisen vielfältige geistige und körperliche Schädigungen auf. Besonders das zentrale Nervensystem kann betroffen sein. Folgen davon sind Verhaltensauffälligkeiten wie Ruhelosigkeit und erhöhte Reizbarkeit sowie Lern- und Sprachprobleme. mehr...

Ban Ki-moon ermahnt Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie

Gipfeltreffen der Vereinten Nationen gegen nicht-übertragbare Krankheiten

Die Vereinten Nationen haben eine zweitägige Konfernz einberufen um den Ursachen von nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs), den Kampf anzusagen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronischen Atemwegserkrankungen und Diabetes verursachen über 60 Prozent aller Todesfälle weltweit. Auslöser für diese Krankheiten sind häufig ungesunde Ernährung, Tabak- und Alkoholkonsum. 30 Staats-und Regierungschefs und mindestens 100 andere hochrangige Minister und Experten diskutieren darüber, wie diese Ursachen eingedämmt werden können. mehr...

Webtipp aerzteblatt.de

Finnland: Alkohol als Sterberisiko für Typ-1-Diabetiker

"Die Adoleszenz ist eine schwierige Lebensphase, besonders für Menschen mit Diabetes. Wie aus einer Untersuchung im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2011; 343: d5364) hervorgeht, ist in Finnland in den letzten Jahrzehnten die Lebenserwartung von Typ-1-Diabetikern gesunken, deren Erkrankung sich zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr manifestierte. Alkohol und Drogen waren eine häufige Todesursache." [...]
bei aertzeblatt.de weiterlesen mehr...

Nicht Gängelung, sondern Gesundheitsschutz

Ärtzekammer-Präsident fordert Einschränkung von Alkohol- und Nikotinkonsum

Für einen konsequenten Gesundheitsschutz in punkto Alkohol und Nikotin tritt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, ein. „Wir müssen die Menschen vor den gesundheitlichen Folgen des Trinkens und Rauchens schützen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Vor den jeweiligen industriellen Lobbygruppen darf die Politik nicht einknicken. mehr...

Zum Weltdrogentag

Legale Drogen für rund 83 Prozent der Krankenhausbehandlungen wegen psychischer und Verhaltensstörungen verantwortlich

Im Jahr 2009 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 62 728 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit psychischen und Verhaltensstörungen, verursacht durch psychotrope Substanzen, durchgeführt; dies waren um 2,2 Prozent mehr als 2008. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren in 83 Prozent der Fälle die Patienten aufgrund des Konsums von legalen Drogen in stationärer Behandlung. mehr...

Alkoholmissbrauch bei Jung und Alt

BZgA: Alkoholproblem in allen Altersgruppen - gesundheitliche Risiken werden unterschätzt

Legale Suchtmittel wie Alkohol werden häufig nicht als gefährliche Drogen angesehen. Der Alkoholkonsum in Deutschland ist daher in fast allen Altersgruppen - bei Erwachsenen, Jugendlichen und teilweise bereits bei Kindern - verbreitet. Viele von ihnen unterschätzen die gesundheitlichen Risiken von Alkohol, wie die hohen Zahlen der mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingelieferten Menschen zeigen. Diese sind nicht nur bei Heranwachsenden zwischen 10 und 20 Jahren deutlich gestiegen (von 9500 Fällen im Jahr 2000 auf 26.400 Fälle in 2009). mehr...

Neues Fachheft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Gesundheit von Jungen und Männern fördern

Im Alltag verhalten sich Männer oft weniger gesundheitsbewusst als Frauen. Traditionelle Männerrollen verhindern eher eine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für den eigenen Körper und begünstigen die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Dies spiegeln auch die Statistiken wider: Bei den unter 35-Jährigen etwa sind Unfälle die häufigste Todesursache. Der Konsum von Alkohol und Tabak ist bei Männern weiter verbreitet als bei Frauen und insgesamt liegt die Lebenserwartung von Männern fünf Jahre unter der von Frauen. mehr...

Europäische Langzeitstudie

Neue Daten zu Alkoholkonsum, Körpergewicht und Taillenumfang

Wie eine Auswertung der EPIC*-Studiendaten von mehr als 250.000 erwachsenen Europäern nun zeigt, begünstigt ein jahrelanger Alkoholkonsum von mehr als zwei Gläsern pro Tag bei Männern ein höheres Körpergewicht. Zudem besteht bei Männern und Frauen ein Zusammenhang zwischen dem Alkoholkonsum und einer Zunahme des Taillenumfanges. In der vorliegenden Studie war dies besonders bei Biertrinkern ausgeprägt, jedoch auch bei Weintrinkern sichtbar. „Die Unterschiede im Bauchumfang sind nicht extrem groß. Dennoch sind sie eindeutig und könnten für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung eine Rolle spielen“, sagt Erstautorin Manuela Bergmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE). mehr...

Konsum zu hoch, zu riskant, zu folgenreich

Jahrbuch Sucht 2011: Suchtmittelkonsum nach wie vor auf dramatisch hohem Niveau! – Mit kleinen Ausnahmen.

Alkoholkonsum, der Konsum von Medikamenten mit Suchtpotenzial und illegale Drogen sind in Deutschland dramatisch  etabliert. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V., der Zusammenschluss, der in der Suchtprävention und Suchthilfe bundesweit tätigen Verbände, stellte am 26. April ihr Jahrbuch SUCHT 2011 vor. mehr...

Auch Alkohol mitschuldig

Volkskrankheit: In Bayern leiden 650.000 Menschen an einer Schlafstörung

In Bayern leiden rund 650.000 Menschen (bundesweit über vier Millionen) an einer Schlafstörung, so die Techniker Krankenkasse (TK). Jeder zweite Betroffene ist zwischen 40 und 69 Jahre alt. Psychische Belastungen wie Stress, aber auch mangelnde Bewegung, Alkohol-, Nikotin- und Koffeingenuss können Schlafstörungen verursachen. Weitere Gründe sind körperliche Krankheiten oder nächtlicher Lärm, wie ein schnarchender Bettnachbar. mehr...

Webtipp

ÄRZTEZEITUNG.DE: Alkohol - eine Frage der Dosis: Was ist "ein bisschen", was ist "zuviel"?

"Auch für das kommende Neue Jahr 2011 ist ein guter Vorsatz: Wer bisher auf Genuss und Konsum von Alkohol verzichtet hat, sollte dies auch weiterhin tun. Ein bisschen schadet bekanntlich nicht, häufig ein bisschen zuviel hat aber üble Folgen. Was bedeutet aber "ein bisschen", was ist "zuviel"? Einen Überblick zur Datenlage hat die Jahrestagung 2010 der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft gebracht."[...] mehr...

Langzeitstudie mit 10.000 Männern

Trinkverhalten entscheidet über Herzinfarktrisiko durch Alkoholkonsum

Britische und französische Mediziner haben das Herzinfarktrisiko in Bezug auf unterschiedliche Trinkgewohnheiten in ihren Ländern über einen Zeitraum von 10 Jahren untersucht. Die Daten von fast 10.O00 Männern, die zum Beginnn der Studie keine Herzkrankheiten aufwiesen, wurden in im nordirischen Belfast und in den drei französischen Städten Lille, Strasbourg, und Toulouse für die Studie herangezogen.

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Apotheken Umschau:

Bier kann Schuppenflechte fördern

Frauen, die regelmäßig Bier trinken, haben ein erhöhtes Risiko, an Schuppenflechte (Psoriasis) zu erkranken, berichtet die "Apotheken Umschau". Diesen Zusammenhang fanden Forscher in der großen amerikanischen Krankenschwester-Studie mit mehr als 100000 Teilnehmerinnen. mehr...

Internationaler Satelliten-Kongress und Verleihung des Nordmann Awards der ESBRA vom 17. bis 18. September 2010 in Heidelberg

Alkohol und Krebs – nicht nur die Leber leidet

Wie viele Krebserkrankungen sind auf Alkoholgenuss zurückzuführen? Welche molekularen Mechanismen verursachen den Krebs? Welche Organe sind vorwiegend betroffen? Solche und andere Fragen diskutieren Wissenschaftler aus aller Welt vom 17. bis 18. September 2010 auf der ESBRA (European Society for Biomedical Research on Alcoholism) Tagung zur Verleihung des Nordmann Awards im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg.

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BZgA zum "Tag des alkoholgeschädigten Kindes" am 9. September

Schwanger? Hände weg vom Alkohol!

Der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft ist eine der häufigsten nichtgenetischen Ursachen für körperliche oder geistige Behinderungen von Kindern. Schätzungen zufolge kommen in Deutschland pro Jahr rund 10.000 Neugeborene zur Welt, die aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft zum Teil schwere Schädigungen, Missbildungen oder Entwicklungsstörungen aufweisen. Die Risiken des Alkoholkonsums werden von vielen werdenden Eltern nach wie vor unterschätzt. mehr...

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