Gehirn

Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit

Zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes warnt die BZgA vor den Risiken des Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben: Auch durch den Konsum geringer Mengen können Wachstumsstörungen, geistige und soziale Entwicklungsstörungen auftreten. Diese vorgeburtlich verursachten Schädigungen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft werden als Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnet. In der Vollausprägung - dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) - ist die Hirnentwicklung bei den Betroffenen so stark beeinträchtigt, dass sie ein Leben lang auf Hilfe angewiesen bleiben. mehr...

Langzeitfolgen von Alkohol auf das Gehirn

Kontrollverlust bei Alkoholsucht - Neue Erkenntnisse

Zu viel Alkohol schädigt das Gehirn. Wie das passiert, welche Mechanismen diese Schädigung verursachen – darüber ist nur wenig bekannt. Aktuelle Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppe Molekulare Psychopharmakologie des Instituts für Psychopharmakologie am ZI ermöglichen nun wichtige neue Einblicke in die molekularen Grundlagen solcher Alkoholschadenseffekte. Die Untersuchungen zeigen, dass wiederholter starker Alkoholkonsum zu einer erheblichen und dauerhaften Umstrukturierung der präfrontalen Großhirnrinde führt. mehr...

Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters

Wie Rauschtrinken das Gehirn verändert

Rauschtrinken ist ein verbreitetes Phänomen bei Jugendlichen in Deutschland. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass sich knapp jeder fünfte 16- bis 17-jährige junge Mann mindestens einmal wöchentlich einen Rausch antrinkt. Dieses riskante Trinkverhalten kann massive Auswirkungen auf die Gesundheit junger Menschen haben. Vor allem die Entwicklung des Gehirns wird durch hohen Alkoholkonsum beeinträchtigt. Welche Schäden Rauschtrinken im jugendlichen Gehirn anrichten kann, ist Thema der heute erschienenen neuen Ausgabe des "Alkoholspiegel", dem Newsletter der BZgA zur Alkoholprävention. mehr...

Spanische Studie

Rauschtrinken schadet dem Gedächtnis von Studenten

Tierstudien haben Mitte 2010 gezeigt, dass Rauschtrinken (Komasaufen) mit Schäden am Hippocampus einhergeht, einer Hirnregion, die eine Schlüsselrolle beim Lernen und beim Gedächtnis spielt. Bei Heranwachsenden erfährt die Region strukturelle und funktionelle Veränderungen, weshalb sie durch die toxische Wirkung von Alkohol besonders gefährdet ist. Spanische Wissenschaftler haben nun männliche und weibliche Studenten untersucht. Ziel der Studie war es, den Zusammenhang zwischen Rauschtrinken und deklarativen Gedächtnis, das Tatsachen und Ereignisse speichert, die bewusst wiedergegeben werden können, zu prüfen. mehr...

Im Tierversuch bewiesen

Komasaufen schadet dem Großhirn

Eine Untersuchung an Affen, die in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wird, liegt nahe, dass  regelmäßiges jugendliches Komasaufen  dem Hippocampus langfristig schadet. Das meldet derStandard.at. Der Hippocampus ist unter anderem für das Lernen und das Langzeitgedächtnis verantwortlich. mehr...

Universitätsklinikum Heidelberg

Wie Alkohol im Gehirn wirkt

Heidelberger und Würzburger Mediziner haben erstmals im Detail verfolgt, was nach dem Konsum von Alkohol im Gehirn passiert. Kaum sechs Minuten, nachdem ihre Versuchsteilnehmer eine kräftige Dosis Ethanol getrunken hatten, kam dieser im Hirn an und rief bemerkenswerte Veränderungen hervor: mehr...

Forscher warnen

Alkohol als Ursache für Demenz

Übertriebener Alkoholgenuss ist für einen großen Teil der Demenzfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kamen britische Forscher. Sie sind sich sicher, dass zwischen 10 und 24 Prozent der 700.000 Demenzfälle in Großbritannien auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen sind. Besonders Frauen seien dafür anfällig.

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Webtipp

Animation: Drogen im Gehirn

Drogen im GehirnAuf der Seite von De Jellinek, einer der größten Einrichtungen für Suchthilfe in den Niederlanden, können sich alle, die nicht gleich ein neurologisches Fachbuch lesen wollen, darüber informieren, wie Alkohol und andere Drogen im Gehirn wirken.
Es handelt sich dabei um eine sehr anschauliche Flash-Animation, die, unter anderem, auch in Deutsch verfügbar ist. mehr...

Amerikanische Studie

Binge-Drinking schadet ZNS

Das sogenannte Binge-Drinking (Konsum von mindestens 5 alkoholischen Getränken hintereinander) schadet der Entwicklung des Zentralen Nervensystems von Heranwachsenden - auch wenn es relativ selten zu solch exzessiven Konsum kommt. Das meldet Medical News TODAY, unter Berufung auf eine Studie der University of California, San Diego. mehr...