Prävention

26. Juni „Weltdrogentag“

Alkohol und Tabak auf den ersten Plätzen

Alle reden von Crystal. Medien, Politiker und Praktiker der Suchthilfe. Es ist die aktuell gefährlichste synthetische Droge. Sie ist überall verfügbar, vor allem in Sachsen und in Bayern. Produziert wird in Tschechien und längst auch in Deutschland. Die Droge ruft schwere gesundheitliche Schäden hervor.
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Analog zum Verbot von Tabakwerbung

Deutscher Ärztetag setzt sich für ein Verbot von Alkoholwerbung ein

Die Delegierten des 117. Deutschen Ärztetages haben die Regierung aufgefordert, wesentliche Einschränkungen oder ein komplettes Verbot von Werbung für alkoholische Getränke durchzusetzen. Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit sowie deren Folgen seien in Deutschland ein erhebliches Problem, so dass es analog zum Verbot von Tabakwerbung sinnvoll sei, einen ersten Schritt zur Einschränkung des Alkoholkonsums in Deutschland zu machen. mehr...

DHS fordert Konsequenz bei Sicherheitsrichtlinien ein

Fußball und Alkohol – Sicherheitsinteressen der Zuschauer verstärkt wahrnehmen

Sport steht für Bewegung, Gesundheit, Fitness. Andererseits wird gerade der Fußball in Deutschland eng mit Alkohol verknüpft. Der stellt nicht nur ein Gesundheitsrisiko dar, sondern ist besonders häufig auch für Auseinandersetzungen und Straftaten mitverantwortlich. Es ist nicht hinnehmbar, dass bestehende Sicherheitsbestimmungen zum Alkoholverkauf regelmäßig nicht zur Anwendung kommen.
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3,3 Millionen Todesfälle durch Alkoholmissbrauch

WHO fordert die Regierungen auf, mehr zu tun, um alkoholbedingte Todesfälle und Krankheiten zu verhindern

3,3 Millionen Todesfälle gingen im Jahr 2012 weltweit auf das Konto von Alkoholmissbrauch, berichtet die WHO. Alkoholkonsum kann nicht nur zur Abhängigkeit führen, sondern auch zur Entwicklung von mehr als 200 Krankheiten, darunter Leberzirrhose und bestimmte Krebsarten. Darüber hinaus führt er zu Gewalt und Verletzungen. Der "Globale Statusbericht zu Alkohol und Gesundheit 2014" stellt außerdem fest, dass Alkoholmissbrauch Menschen anfälliger für Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Lungenentzündung macht. mehr...

DHS fordert Maßnahmen zur wirksamen Regulierung

Public Relation der Suchtgüterindustrie - Zwischen Schein und Desinformation

Glücksspielen sowie Konsum von Alkohol und Tabak haben viel gemeinsam. Sie sind in Deutschland legal, können schnell süchtig machen und versprechen den Herstellern und Anbietern Höchstgewinne. Die hohe Nachfrage liegt dabei in der Natur der Sache: Angebote mit Suchtpotenzial schaffen bei denen, die einmal angefangen haben, sie zu konsumieren, eine immer stärkere und anhaltende Nachfrage. Die gesundheitlichen und sozialen Folgekosten tragen die Betroffenen und die Gesellschaft. mehr...

Jahrbuch Sucht 2014 erschienen

Alkohol und Tabak - der garantiert tödliche Mix

Wer seiner Gesundheit schaden will, ist mit legalen Suchtmitteln gut bedient: Alle 7 Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch durch Alkoholkonsum allein oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Das sind 74.000 Menschen pro Jahr - diese füllen problemlos die Plätze des Berliner Olympiastadions. An den Folgen des Rauchens allein sterben jedes Jahr zwischen 100.000 und 120.000 Menschen - eine mittelgroße Stadt wie Jena, Koblenz oder Ulm löst sich damit sprichwörtlich in Rauch auf.
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Deutschlandweite Tour fördert kritische Haltung gegenüber Alltagsdrogen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung startet JugendFilmTage "Nikotin und Alkohol" 2014

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat heute in Köln ihre diesjährige Tour der JugendFilmTage "Nikotin und Alkohol - Alltagsdrogen im Visier" gestartet. In 14 Regionen Deutschlands werden sich in diesem Jahr rund 14.000 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften bei jugendgerechten Spielfilmen und attraktiven Mitmach-Aktionen über die gesundheitlichen Gefahren der Alltagsdrogen Nikotin und Alkohol informieren. mehr...

Nachcheck der Verbraucherzentrale Hessen zeigt Teilerfolge

Alkoholkennzeichnung auf Adventskalendern muss noch deutlich besser werden

Ein Adventskalendertest der Verbraucherzentrale Hessen von 2012 deckte auf, dass Produkte trotz kindgerechter Bildmotive und ohne Warnhinweis alkoholhaltige Süßigkeiten enthalten. Ein aktueller Nachcheck zeigt, dass jeder zweite Hersteller auf den Test vom Vorjahr reagiert und das neue Sortiment verändert hat. Im besten Fall wurde gänzlich auf alkoholische Zutaten verzichtet und dies auf der Vorderseite deutlich gekennzeichnet. Einige Hersteller haben im Sortiment nur teilweise Verbesserungen bei der Kennzeichnung vorgenommen. mehr...

Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit

Zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes warnt die BZgA vor den Risiken des Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben: Auch durch den Konsum geringer Mengen können Wachstumsstörungen, geistige und soziale Entwicklungsstörungen auftreten. Diese vorgeburtlich verursachten Schädigungen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft werden als Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnet. In der Vollausprägung - dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) - ist die Hirnentwicklung bei den Betroffenen so stark beeinträchtigt, dass sie ein Leben lang auf Hilfe angewiesen bleiben. mehr...

Alkoholkonsum und Rauchen Hauptursachen

AOK Fehlzeiten-Report 2013: Keine Entwarnung bei Suchterkrankungen

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage, die durch die Einnahme von Suchtmitteln verursacht wurden, ist in den letzten zehn Jahren um rund 17 Prozent angestiegen: Von 2,07 Millionen Fehltagen im Jahr 2002 auf 2,42 Millionen Fehltage im Jahr 2012. Alkoholkonsum und Rauchen sind laut Fehlzeiten-Report 2013 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) die Hauptursachen. mehr...

Informations-Kampagnen greifen zu kurz

Schweizer Studie: Junge Alkohol- und Cannabiskonsumenten kennen ihre Gesundheitsrisiken

Junge Schweizer Männer, die Alkohol trinken, Tabak oder Cannabis rauchen, informieren sich häufiger über Suchtmittel als abstinente Geschlechtsgenossen. Sie schätzen ihr Wissen über die gesundheitlichen Risiken als sehr gut ein, während Abstinente sich diesbezüglich weniger gut bewerten. Präventionsmassnahmen, die nur auf der Vermittlung von Informationen basieren, greifen angesichts der aufgeklärten jungen Konsumenten zu kurz. Zu diesen Erkenntnissen gelangen Sozial- und Präventivmediziner der Universität Zürich. mehr...

BZgA

Zwölf Kommunen für vorbildliche Strategien zur Alkoholprävention im öffentlichen Raum ausgezeichnet

Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbes "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" wurden gestern Abend in Berlin zwölf Kommunen für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Alkoholprävention im öffentlichen Raum ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte durch Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans und die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott.
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Bundesweite Aktionen für einen problembewussten Umgang mit Alkohol

Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ vom 25. Mai bis 2. Juni 2013

In Deutschland wird zu viel Alkohol getrunken. Über 90 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 64 Jahren konsumieren regelmäßig Alkohol. Rund 8,5 Millionen Menschen – fast jeder fünfte Mann und jede siebte Frau – auf riskante Weise. Davon sind 1,3 Millionen Menschen abhängig und somit behandlungsbedürftig erkrankt. Nicht nur die eigene Gesundheit wird aufs Spiel gesetzt – auch Familie, Freunde und Fremde werden in Mitleidenschaft gezogen: durch die Kosten alkoholbedingter Krankheiten, durch Gewalttaten und Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss. mehr...

Jahrbuch Sucht 2013 erschienen

Alkohol in Deutschland: Unterschätzt, verharmlost und ... außergewöhnlich schädlich!

Die Gesundheitsrisiken des Alkoholkonsums sind den meisten Menschen nicht bewusst. Sie glauben, Alkohol könne ihnen persönlich nichts anhaben. Eine Fehleinschätzung mit weitreich enden Folgen: Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist die dritthäufigste in der Krankenhausstatistik, bei Männern sogar die häufigste Diagnose der vollstationär behandelten Patienten.
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Weltkrebstag am 4. Februar

Rauchen und Alkohol erhöhen das Krebsrisiko

"Rauchen ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für die Entstehung von Krebserkrankungen", warnt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2013. Tabakrauch enthält über 4.800 verschiedene Substanzen, eine große Anzahl davon ist giftig und krebserregend. "Viele Menschen wissen, dass Rauchen zu Lungenkrebs führen kann. mehr...

Karneval: Dem Alkoholmissbrauch vorbeugen

Peers der BZgA-Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." in den Karnevalshochburgen im Einsatz

Zur fünften Jahreszeit engagieren sich zahlreiche Kommunen besonders stark, um dem Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen während der "tollen Tage" vorzubeugen. Die Bandbreite reicht von Informationsveranstaltungen für Eltern und Jugendliche im Vorfeld der Karnevalszeit, über verstärkte Kontrollen und alkoholfreie Partys bis hin zu Aktionen wie "Keine Kurzen für Kurze" im Rheinland.  
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Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms

Alkoholschädigung bei Kindern besser erkennen

Heute wurde in Berlin die erste evidenzbasierte Leitlinie zur Diagnose des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS) vorgestellt. Diese ermöglicht erstmals in Deutschland eine einheitliche Diagnose von FAS bei Kindern und Jugendlichen. FAS entsteht durch eine Gehirnschädigung des Kindes aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft. FAS äußert sich bei Kindern und Jugendlichen typischerweise durch ein verringertes Wachstum sowie durch Veränderungen des Gesichtes und des zentralen Nervensystems. mehr...

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