Gender

Schweizer Studie

Häusliche Gewalt und Alkohol treten oft gemeinsam auf

Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt, dass bei nahezu einer von zwei gewaltbetroffenen Frauen ein problematischer Alkoholkonsum in der Beziehung vorliegt. Diesem Umstand haben die Fachstellen in den beiden Bereichen Opfer- und Suchtberatung bisher nur wenig Rechnung getragen. Die Erfahrungen mit einer Zusammenarbeit in den Kantonen St. Gallen und Basel-Landschaft sind vielversprechend. mehr...

forsa-Umfrage: Drängler, Raser, Trinker

Alkohol am Steuer vermeiden Frauen konsequenter als Männer

Die Deutschen lieben bekanntlich ihr Auto – und fahren gerne schnell: Mehr als jeder zweite Bundesbürger (60 Prozent) fährt außerhalb geschlossener Ortschaften regelmäßig bis zu 20 Stundenkilometer schneller als erlaubt. Jeder Zehnte gibt an, sogar mehr als 20 Kilometer pro Stunde zu schnell zu fahren. Auch Promille am Steuer sind kein Tabu. Nahezu jeder Vierte trinkt Alkohol (24 Prozent), obwohl er sich danach noch hinters Steuer setzt. Dies ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG. mehr...

Statistisches Bundesamt

Diag­nose Alkohol­miss­brauch: 2011 wie­der mehr Kin­der und Jugend­liche statio­när behan­delt

Im Jahr 2011 wurden 26.349 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Das waren 1,4 Prozent mehr als 2010 (25.995). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg ihre Anzahl gegenüber 2010 auf 325 je 100 000 Einwohner (+ 3,3 Prozent). Rund 62 Prozent der Behandelten waren männlich, obwohl der entsprechende Bevölkerungsanteil nur 51 Prozent beträgt. mehr...

Burnout oder Sucht

Hamburg: Jede zweite Frührente bei Frauen wegen psychischer Erkrankungen

Im vergangenen Jahr sind in Hamburg 1.724 Menschen, davon 713  Männer und 1.011 Frauen, aufgrund psychischer Erkrankungen vorzeitig aus dem Berufsleben ausgeschieden. Damit sind bei den Frauen 57,7 Prozent und bei Männern 42,2 Prozent aller Frührenten psychisch bedingt. Hamburg liegt mit diesem Wert im Vergleich der Bundesländer hinter dem Saarland an zweiter Stelle. Im Schnitt waren die Betroffenen knapp 52 Jahre alt. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg mit und bezieht sich dabei auf Auswertungen der Deutschen Rentenversicherung. mehr...

Krankenhausaufenthalte nehmen zu

Bayern: Ältere Frauen trösten sich immer öfter mit Alkohol

Der akute Alkoholmissbrauch bei Frauen ab 60 Jahren steigt stark an. Vergangenes Jahr kamen deshalb acht Prozent mehr in die Klinik als drei Jahre zuvor. Bei Männern in diesem Alter stagnierte die Zahl in dieser Zeit. Das teilt die TK in München mit, die aktuelle Daten der Ersatzkassen ausgewertet hat. Dort ist jeder Vierte in Bayern versichert. Hochgerechnet auf alle Einwohner wurden 2011 rund 3.100 Frauen und 3.700 Männer ab 60 in einem bayerischen Krankenhaus wegen Alkoholvergiftung stationär behandelt. mehr...

Alkoholbedingte Krankenhausbehandlungen bei Kindern und Jugendlichen 2011

Baden-Württemberg: Zahl der Mädchen mit Alkohlproblemen nimmt zu

Im Jahr 2011 mussten 3.916 Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von einschließlich 19 Jahren mit Wohnsitz in Baden-Württemberg wegen einer alkoholbedingten Erkrankung in baden-württembergischen Krankenhäusern vollstationär behandelt werden. Dies waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 47 oder 1,2 Prozent weniger als noch im Jahr 2010, was die bereits im vorvergangenen Jahr zu beobachtende rückläufige Entwicklung untermauert. Dies ist auf die niedrigeren Einlieferungen von Jungen und männlichen Jugendlichen zurückzuführen. mehr...

Zum Internationalen Männertag: Alkoholsucht und Männer

Männer weiterhin stärker gefährdet, eine Suchtkrankheit zu entwickeln

Anlässlich des Internationalen Männertages am 19. November weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die hohe Suchtgefahr von Alkohol vor allem für Männer hin. Rund jeder dritte Mann zwischen 18 und 64 Jahren hat einen problematischen, d.h. riskanten oder schädlichen Alkoholkonsum. Bei den gleichaltrigen Frauen liegt der Anteil bei etwa 9 Prozent. Ein gesundheitsschädlicher Alkoholkonsum besteht bereits dann, wenn ein Mann mehr als 24 Gramm Reinalkohol pro Tag (2 Gläser Bier à 0,3 Liter) konsumiert - bei Frauen liegt die Grenze bei der Hälfte der Menge.   mehr...

Gesundheitsministerin Steffens sieht „bedenkliche Entwicklung“

Komasaufen: Starker Anstieg bei Mädchen in NRW

Einen starken Anstieg jugendlicher Komasäufer meldet die DAK in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2011 kamen nach Informationen der Krankenkasse DAK-Gesundheit landesweit 6.548 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2010 um 4,3 Prozent. Bei den Mädchen war der Anstieg mit 6,3 Prozent deutlich höher als bei den Jungen. Aufgrund der „bedenklichen Entwicklung“ sieht Gesundheitsministerin Barbara Steffens Handlungsbedarf. mehr...

Barmer GEK Gesundheitsreport 2012

Alkoholprobleme bei Erwerbstätigen in Hamburg deutlich überdurchschnittlich

Erwerbstätige mit Wohnort in Hamburg haben deutlich häufiger ein Alkoholproblem. Auswertungen von Fehlzeiten sowie von Diagnosen aus der ambulanten und stationären Versorgung, die von der Barmer GEK im Rahmen des Gesundheitsreports 2012 durchgeführt wurden, haben ergeben, dass ihr Anteil in Hamburg um 34 Prozent höher liegt als im Bundesdurchschnitt.
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Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion alarmiert

Sucht im Alter: Kleine Anfrage offenbart Untätigkeit und Desinteresse der Bundesregierung

Die Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf ist alarmiert über die hohe Zahl an älteren Menschen mit Suchtproblemen. Bis zu zwei Millionen Menschen über 60 Jahre nehmen problematisch viel psychoaktive Medikamente. Vor allem Frauen sind betroffen. Die Bundesregierung zeigt jedoch kein Interesse an dem Problem etwas zu ändern.
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ESPAD-Sudie zu Alkohol und anderen Drogen

Neue Studie zeigt gleichbleibenden Drogenkonsum unter europäischen Schülern und einen Rückgang des „Rauschtrinkens“

Offenbar ist der Konsum illegaler Drogen unter 15- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schülern insgesamt stabil geblieben. Dies geht aus der jüngsten europäischen Schülerstudie hervor, die heute vom ESPAD-Projekt (European school survey project on alcohol and other drugs) veröffentlicht wurde. Der Bericht, der auf einer 2011 durchgeführten Befragung in 36 europäischen Ländern beruht, lässt auch einen Rückgang des „Rauschtrinkens“ oder „episodisch starken Trinkens“ (Konsum von mindestens fünf Glas Alkohol pro Trinkgelegenheit) erkennen. mehr...

Bericht der "Techniker Krankenkasse"

Mecklenburg-Vorpommern: Alkoholmissbrauch von Senioren steigt

Immer mehr Senioren in Mecklenburg-Vorpommern müssen wegen alkoholbedingter psychischer oder Verhaltensstörungen stationär behandelt werden. Die Zahl der Menschen über 60 Jahre ist zwischen 2000 und 2010 um 13 Prozent angestiegen. Rund 800 Senioren waren 2010 mit dieser Diagnose über acht Tage in einem Krankenhaus im Nordosten. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Schwerin mit und bezieht sich dabei auf die Daten des Statistischen Bundesamtes. Vier von fünf Betroffenen sind Männer. mehr...

Kein kleiner Unterschied - Alkoholkonsum bei Jungen und Mädchen

Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters zur Alkoholprävention erschienen

Die aktuelle Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass sowohl der regelmäßige Alkoholkonsum als auch riskantes Trinken bei Jungen zwischen 12 und 17 Jahren weiter verbreitet ist als bei Mädchen. So gibt beispielsweise jeder fünfte Junge dieser Altersgruppe an, im letzten Monat mindestens einmal fünf alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit getrunken zu haben (das sogenannte Rauschtrinken). Bei den Mädchen lag dieser Anteil bei elf Prozent. mehr...

Fortschritte in der Alkoholforschung dank Handy

Schweiz: Junge Erwachsene trinken wahrscheinlich doppelt so viel Alkohol wie bisher angenommen

Am meisten Alkohol konsumieren junge Erwachsene an Samstagabenden, männliche Personen im Durchschnitt 2 Liter Bier. Sie trinken wahrscheinlich doppelt so viel Alkohol wie bisher angenommen. Das sogenannte Warmtrinken, also das preisgünstige Trinken im privaten Kreis vor dem Besuch eines Lokals, verringert den darauf folgenden Alkoholkonsum nicht, im Gegenteil. Das zeigt ein vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstütztes Forschungsprojekt. mehr...

Bielefelder Forscherteam

Jeder dritte 15-Jährige hat sich mehrmals in Rausch getrunken

Eine neue Studie zeigt, dass in Nordrhein-Westfalen jeder dritte 15-jährige Junge und jedes vierte Mädchen in diesem Alter angibt, bereits mindestens zweimal betrunken gewesen zu sein. Für die Studie „Health Behaviour in School-aged Children“ (HBSC) ist eine Forschergruppe der Universität Bielefeld verantwortlich. Leiterin der Gruppe ist Professorin Dr. Petra Kolip von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften. mehr...

Neue Studie zum Gesundheitsverhalten in Deutschland

Alkohol- und Tabakkonsum, abhängig von Bildung und Einkommen?

Je höher der Bildungsstand, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines regelmäßigen Alkoholkonsums. Hingegen ist die Wahrscheinlichkeit, Raucher zu sein, bei einem vergleichsweise hohen Bildungsstand deutlich geringer. Diese Ergebnisse fördert eine neue Studie zum Gesundheitsverhalten in Deutschland zutage, die PD Dr. Udo Schneider und Dr. Brit Schneider (Universität Bayreuth) in der Zeitschrift „Economics Research International“ veröffentlicht haben. mehr...

Geschlechtsspezifische Auswertung einer BürgerInnen-Befragung

Österreich: Frauen für mehr Alkoholkontrollen

Nach Fertigstellung und Präsentation der ersten Ergebnisse der BürgerInnen-Befragung 2011 arbeitet die Stadtforschung Linz  an detaillierteren Auswertungen. Als erste Teilauswertung liegen jetzt die Ergebnisse vor, wie mann/frau geantwortet hat. Von den insgesamt über 9.000 Personen, die bei der BürgerInnen-Befragung mitgemacht haben, waren beide Geschlechter etwa zur Hälfte vertreten.

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Umfrage

Fast ein Drittel aller Frauen war noch nie betrunken. Jeder dritte Mann hingegen ist schon einmal betrunken Auto gefahren

Frauen sind mehrheitlich der Meinung, dass Autofahrer die Finger gänzlich vom Alkohol lassen sollten. Das ergab eine Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Null Promille am Steuer befürworten 90,2 Prozent der Frauen aber nur 79,8 Prozent der Männer. Für Warnhinweise auf alkoholhaltigen Flaschen – analog zu Zigarettenschachteln – sprechen sich 70,5 Prozent der Damen aber nur 60,6 Prozent der Herren aus. Geht es um ein generelles Werbeverbot für alkoholische Getränke dominieren erneut die weiblichen Befürworterinnen im Verhältnis 57,9 Prozent zu 46,2 Prozent. mehr...

Umfrageergebnis

Jeder zweite Deutsche trinkt nur zu bestimmten Anlässen, Männer können schlechter verzichten

Rund drei Viertel (72,0 Prozent) der Deutschen könnte für Wochen auf Alkohol verzichten, so lautet das Ergebnis einer Umfrage des Apothekenmagazins "Diabetes Ratgeber". Mehr als jeder Zweite (56,2 Prozent) trinkt nur zu speziellen Anlässen, von den Frauen sagen das 66,4 Prozent. Dass Alkohol in kleinen Mengen gut für die Gesundheit ist, behauptet gut ein Drittel der Bevölkerung (37,6 Prozent). Gute Vorsätze haben vor allem die Männer: Fast jeder Sechste (17,5 Prozent) nimmt sich vor, in Zukunft weniger zu trinken. mehr...

Neues Fachheft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Gesundheit von Jungen und Männern fördern

Im Alltag verhalten sich Männer oft weniger gesundheitsbewusst als Frauen. Traditionelle Männerrollen verhindern eher eine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für den eigenen Körper und begünstigen die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Dies spiegeln auch die Statistiken wider: Bei den unter 35-Jährigen etwa sind Unfälle die häufigste Todesursache. Der Konsum von Alkohol und Tabak ist bei Männern weiter verbreitet als bei Frauen und insgesamt liegt die Lebenserwartung von Männern fünf Jahre unter der von Frauen. mehr...

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