Familie

Studie von DAK-Gesundheit und IFT-Nord

Komasaufen: So leicht kommen Jugendliche an Alkohol

Der Zugang zu Alkohol ist für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland kein Problem. Fast jeder zweite Schüler zwischen 10 und 16 Jahren kommt nach eigenen Angaben „leicht“ oder „sehr leicht“ an Bier und Wein. Häufigste Bezugsquellen sind dabei Eltern und Freunde. Das zeigt eine neue Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) über die Hintergründe von Alkoholmissbrauch und dem sogenannten „Komasaufen“.
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Fernsehtipp

Menschen bei Maischberger - Unsere liebste Alltagsdroge: Warum brauchen wir Alkohol?

Sender: 
DAS ERSTE
Sendezeit: 
Di, 03/06/2014 22:45

Ex-Radprofi Jan Ulrich verschuldet betrunken einen schweren Autounfall, Fußballnationalspieler Kevin Großkreutz rastet bei einer Party aus. Trotz dieser jüngsten Skandale: Alkohol ist und bleibt der Deutschen liebste Alltagsdroge. Und die Fußball-WM wird auf Fanmeilen und in Kneipen die Promillepegel steigen lassen. mehr...

Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit

Zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes warnt die BZgA vor den Risiken des Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben: Auch durch den Konsum geringer Mengen können Wachstumsstörungen, geistige und soziale Entwicklungsstörungen auftreten. Diese vorgeburtlich verursachten Schädigungen durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft werden als Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnet. In der Vollausprägung - dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) - ist die Hirnentwicklung bei den Betroffenen so stark beeinträchtigt, dass sie ein Leben lang auf Hilfe angewiesen bleiben. mehr...

Schweizer Studie

Häusliche Gewalt und Alkohol treten oft gemeinsam auf

Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt, dass bei nahezu einer von zwei gewaltbetroffenen Frauen ein problematischer Alkoholkonsum in der Beziehung vorliegt. Diesem Umstand haben die Fachstellen in den beiden Bereichen Opfer- und Suchtberatung bisher nur wenig Rechnung getragen. Die Erfahrungen mit einer Zusammenarbeit in den Kantonen St. Gallen und Basel-Landschaft sind vielversprechend. mehr...

bcgh: Wirksame Prävention muss früher ansetzen

100.- Euro Beteiligung nach Komatrinken?

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Jens Spahn fordert aufgrund der hohen Zahlen komatös eingelieferter Kinder und Jugendlichen eine finanzielle Beteiligung der Eltern an den Kosten der medizinischen Behandlung in Höhe von 100.- Euro. Wir von der bcgh sehen diesen Vorschlag sehr kritisch, weil es nicht auszuschließen ist, dass Kinder und Jugendlichen eine dringende und lebensnotwendige medizinische Versorgung nicht erhalten. mehr...

Zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September

BZgA rät: Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit

Jedes Jahr erinnert der "Tag des alkoholgeschädigten Kindes” am 9. September an die traurige Tatsache, dass in Deutschland jährlich über 10.000 Kinder mit sogenannten Fetalen Alkoholeffekten und rund 2.000 Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom auf die Welt kommen. Kinder mit fetalen Alkoholeffekten weisen vielfältige geistige und körperliche Schädigungen auf. Besonders das zentrale Nervensystem kann betroffen sein. Folgen davon sind Verhaltensauffälligkeiten wie Ruhelosigkeit und erhöhte Reizbarkeit sowie Lern- und Sprachprobleme. mehr...

Erhöhtes Risiko für spätere Sucht

200.000 Kinder wachsen in Hessen in suchtbelasteten Familien auf

In Hessen wohnen mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, deren Eltern suchtkrank sind, das legt eine Schätzung des Bundesmodellprojekts Trampolin nah. Dies berichtete der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner anlässlich der Fachtagung "Kinder aus suchtbelasteten Familien“ der Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS), die gemeinsam mit dem Hessischen Sozialministerium und der Techniker Krankenkasse veranstaltet wurde. „Etwa 30 bis 40 Prozent der betroffenen Kinder sind gefährdet, später selbst einmal suchtkrank zu werden“, erklärte Grüttner. mehr...

Sucht Schweiz

Wenn Mama oder Papa trinkt

In der Schweiz wachsen mehrere Zehntausend Kinder mit einem Elternteil auf, der alkoholabhängig ist. Viele dieser Kinder leiden darunter. Ihnen fehlt häufig Geborgenheit, und sie fühlen sich schuldig dafür, dass Mama oder Papa trinkt. Sie verstehen nicht, was geschieht, und sie stehen mit ihrer Verunsicherung und ihren Ängsten oft alleine da. Kurz: Die Belastung ist enorm, und sie kann ein Leben lang fortdauern. Mit einer Plakatkampagne macht Sucht Schweiz auf diese Situation aufmerksam. „Heute ist Hilfe möglich. Für alle“. mehr...

ZDF-Dokumentation über Kinder psychisch kranker Eltern

"Mein verrücktes Leben"

Sender: 
ZDF
Sendezeit: 
Di, 03/07/2012 22:15

Was bedeutet es für ein Kind, wenn es mit einem psychisch kranken Elternteil zusammenlebt? Wenn die Mutter plötzlich ganz anders wird, unter panischen Ängsten leidet oder sich das Leben nehmen will? Für die ZDF-Dokumentation "Mein verrücktes Leben", die am Dienstag, 3. Juli 2012, 22.15 Uhr, in der Reihe "37°" ausgestrahlt wird, haben Caroline Haertel und Mirjana Momirovic zwei betroffene Mädchen in ihrem Alltag begleitet. Der Film erzählt von der großen Belastung für die Kinder, aber auch von den Möglichkeiten, ihnen zu helfen und sie zu stärken.
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Eltern und Erwachsene haben wichtige Vorbildfunktion

Rauschendes Fest mit wenig Alkohol

Anlässlich der bevorstehenden Feiertage, insbesondere der Silvesterfeierlichkeiten, weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die gesundheitlichen Risiken hin, die übermäßiger Alkoholkonsum vor allem für Jugendliche birgt. BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott erklärt: "Heranwachsende trinken am ehesten in Gesellschaft mit Gleichaltrigen und um Spaß zu haben und Hemmungen abzubauen. Welche Gefahren mit hohem Alkoholkonsum einhergehen, verlieren sie dabei meist völlig aus dem Blick. mehr...

Kindermotive auf Verpackung

Alkohol in Weihnachtssüßigkeiten - Gefahr für Kinder?

In vielen Weihnachtssüßigkeiten ist Alkohol enthalten: und zwar in Marzipan und Schokolade, wie sie Eltern und Großeltern gern kaufen, um sie Kindern in den Nikolausstiefel zu stecken. Darüber berichtet das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "Markt" im NDR Fernsehen. Die bunte Verpackung, auf der oft Kinder abgebildet sind, legt den Käufern nahe, dass die Süßigkeiten auch für Kinder geeignet sind. "Das sind sie eben nicht. In der Zutatenliste steht Alkohol", so Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg gegenüber "Markt". mehr...

Sucht Info Schweiz

Mit Boby Kindern aus alkoholbelasteten Familien eine Stimme geben

In der Schweiz wachsen mehrere zehntausend Kinder mit einem alkoholabhängigen Elternteil auf. Sie stehen mit ihren Sorgen oft alleine da, und das Leiden begleitet sie häufig ihr Leben lang. Mit der Unterstützung von Sucht Info Schweiz sollen Angebote für Kinder und für deren alkoholabhängige Eltern ausgebaut und besser zugänglich gemacht werden. Sucht Info Schweiz will mit einer Aktion am Postschalter breite Bevölkerungskreise für diese Thematik sensibilisieren. mehr...

Österreich

Alkohol in Familien: Augen auf!

Das Ludwig Bolzmann Institut für Suchtforschung geht in einer Studie zum Thema “Kinder aus suchtbelasteten Familien - Theorie und Praxis der Prävention” davon aus, dass die Hälfte der Kinder aus österreichischen Familien mit Alkoholmissbrauch konfrontiert werden. mehr...

Ein Artikel zum Download

SuchtMagazin 04/2011: Kinder stärken

Suchtmagazin 04/11

Die aktuelle Ausgabe des schweizerischen  SuchtMagazins (04/2011) ist erschienen. Titelthema ist "Kinder stärken".

Aus dem Inhalt:
Kinder von suchtkranken Eltern | ambulante und stationäre Angebote | Kinder im Netz | ESSKI | Meldebefugnis und Kindesschutzbehörden | «Open Sunday» | Ganz der Vater, ganz die Mutter? | Frauen und Mütter in prekären Verhältnissen || Suchtakademie: öffentlicher Raum

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Fernsehtipp

"Mein Mann trinkt - Wenn der Alkohol die Liebe zerstört"

Sender: 
Das Erste
Sendezeit: 
So, 29/05/2011 17:30

Einen Tag vor Weihnachten holt Simone Schader ihren Lebensgefährten aus der Suchtklinik ab. Sechs Monate war er hier. Davor hat ihr Freund Markus Kruse täglich getrunken, sie geschlagen, sie vor ihren Augen mit anderen Frauen betrogen. Jetzt ist er trocken und ab sofort soll alles anders werden: Simone Schader hofft auf einen Neuanfang. Auf ein Leben ohne Alkohol. Auf eine liebevolle Beziehung. mehr...

Verantwortungsbewusster Alkoholkonsum nicht erlernbar

Jugendliche, die unter elterlicher Aufsicht trinken, haben größere Alkoholprobleme

Zwei Ansätze treffen in den Präventionsbemühungen immer wieder aufeinander: Der eine besagt, dass Alkohol ein Teil der normalen jugendlichen Entwicklung sei und dass Eltern ihren Kinder "verantwortungsvolles Trinken" unter ihrem Beisein beibringen sollten. Der andere Ansatz besagt, dass Jugendliche gar keinen Alkohol trinken sollten, und die beste Prävention sei, den ersten Schluck weit möglichst hinauszuzögern.

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