Berichte

Statistik für 2012

NRW: Fast neunzig Prozent der Drogentoten durch Alkoholmissbrauch

Konsequent: das statistische Landesamt in Nordrhein-Westfalen zählt in einer Statistik, die "Alkoholtoten" zu den "Drogentoten". Demanch starben im Jahr 2012 in Nordrhein-Westfalen 3.243 Personen an den Folgen von Drogenmissbrauch. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des nationalen Gedenktages für verstorbene Drogenabhängige (21. Juli 2014) mitteilt, war die Zahl der aufgrund von Drogenkonsum Verstorbenen um 1,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.
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Statistisches Bundesamt

14.551 Tote durch Alkoholkonsum – fast viermal so viele wie durch Verkehrsunfälle

Im Jahr 2012 verstarben in Deutschland 14.551 Personen (10.922 Männer und 3.629 Frauen) an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Weltdrogentages am 26. Juni 2014 weiter mitteilt, kamen damit fast viermal mehr Menschen durch die legale Droge Alkohol als durch einen Verkehrsunfall (insgesamt 3.827 Personen) ums Leben. mehr...

Körperverletzungen, Tätlichkeiten und Streitigkeiten

Schweizer Studie: Alkoholmissbrauch verunsichert den öffentlichen Raum

Eine im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit durchgeführte Studie zeigt, dass rund die Hälfte der Fälle körperlicher oder verbaler Gewalt im öffentlichen Raum, bei denen die Polizei eingreifen muss, mit dem Konsum alkoholischer Getränke verbunden ist. Die häufigsten Vorkommnisse, bei denen Alkohol eine Rolle spielt, sind Körperverletzungen, Tätlichkeiten und Streitigkeiten. mehr...

3,3 Millionen Todesfälle durch Alkoholmissbrauch

WHO fordert die Regierungen auf, mehr zu tun, um alkoholbedingte Todesfälle und Krankheiten zu verhindern

3,3 Millionen Todesfälle gingen im Jahr 2012 weltweit auf das Konto von Alkoholmissbrauch, berichtet die WHO. Alkoholkonsum kann nicht nur zur Abhängigkeit führen, sondern auch zur Entwicklung von mehr als 200 Krankheiten, darunter Leberzirrhose und bestimmte Krebsarten. Darüber hinaus führt er zu Gewalt und Verletzungen. Der "Globale Statusbericht zu Alkohol und Gesundheit 2014" stellt außerdem fest, dass Alkoholmissbrauch Menschen anfälliger für Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Lungenentzündung macht. mehr...

Jahrbuch Sucht 2014 erschienen

Alkohol und Tabak - der garantiert tödliche Mix

Wer seiner Gesundheit schaden will, ist mit legalen Suchtmitteln gut bedient: Alle 7 Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch durch Alkoholkonsum allein oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Das sind 74.000 Menschen pro Jahr - diese füllen problemlos die Plätze des Berliner Olympiastadions. An den Folgen des Rauchens allein sterben jedes Jahr zwischen 100.000 und 120.000 Menschen - eine mittelgroße Stadt wie Jena, Koblenz oder Ulm löst sich damit sprichwörtlich in Rauch auf.
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Wieder 26.000 Fälle von Alkoholvergiftungen

Noch keine Trendwende beim Rauschtrinken von Jugendlichen

Heute wurde in Berlin die repräsentative Studie "Der Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsener in Deutschland 2012" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass  sich etwa 17 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es sogar 44 Prozent. Damit ist beim Rauschtrinken im Vergleich zur Erhebung in 2010 (18 Prozent/ 42 Prozent) keine Trendwende sichtbar. mehr...

Forsa: Sicherheitsgefühl im öffentlichen Verkehr

Reisende wollen Video, mehr Personal und Alkoholverbot

Das Sicherheitsempfinden der Reisenden im öffentlichen Verkehr hat sich im Jahr 2014 zum zweiten Mal in Folge leicht verbessert. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa gaben 92 Prozent der befragten Nutzer an, sich während der Fahrt in Zügen oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln sicher zu fühlen. Nur sieben Prozent fühlen sich weniger oder überhaupt nicht sicher. Im Jahr 2013 hatten noch neun Prozent der Fahrgäste (2012: 11 Prozent) die Fahrten im öffentlichen Verkehr als unsicher eingestuft. mehr...

Studie der Psychotherapeutenkammer

Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt

Rund 75.000 Versicherte bezogen 2012 erstmals eine Rente wegen Erwerbsminderung aufgrund psychischer Erkrankungen. Sie sind durchschnittlich 49 Jahre alt. Fast jede zweite neue Frührente ist inzwischen psychisch verursacht (42 Prozent). Dabei haben seit 2001 vor allem Depressionen (plus 96 Prozent), Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (plus 74 Prozent) sowie Suchterkrankungen (plus 49 Prozent) als Grund zugenommen. Psychische Erkrankungen sind seit mehr als zehn Jahren die Hauptursache für gesundheitsbedingte Frührenten – mit großem Abstand vor körperlichen Erkrankungen. mehr...

Statistisches Bundesamt

Diagnose Alkohol­miss­brauch: 2012 wieder mehr Kinder und Jugendliche stationär behandelt

Im Jahr 2012 wurden 26.673 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,2 % mehr als 2011. Bezogen auf 100.000 Einwohner dieser Altersklasse stieg ihre Anzahl gegenüber 2011 auf 333 (+ 2,4 %). Dabei nahm die Zahl der Mädchen und jungen Frauen um 5,0 % (269 Fälle je 100.000 Einwohner) zu, die der Jungen und jungen Männer nur um 0,8 % (394 Fälle je 100.000 Einwohner). mehr...

BZgA warnt

Alkoholintoxikationen bei Kindern und Jugendlichen weiter auf hohem Niveau - Risiken von Alkohol werden nach wie vor unterschätzt

Anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu den Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen aufgrund von akutem Alkoholrausch sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). "Jeder einzelne der insgesamt 26.673 Fälle von Alkoholintoxikationen bei 10- bis 20-Jährigen ist einer zu viel. Die Risiken von Alkohol - insbesondere für Kinder und Jugendliche - werden nach wie vor unterschätzt. Das kann dramatische Folgen haben und sogar zum Tod führen."
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Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates

Jeder fünfte würde alkoholisiert Fahrrad fahren

Auf einer Party ordentlich dem Alkohol zusprechen und danach noch Rad fahren – für manch einen offenbar kein Problem. Bei einer repräsentativen Befragung von 2.000 Personen ab 16 Jahren, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vom Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführt wurde, gaben zunächst 58 Prozent der Befragten an, zumindest gelegentlich mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. mehr...

Alkoholkonsum und Rauchen Hauptursachen

AOK Fehlzeiten-Report 2013: Keine Entwarnung bei Suchterkrankungen

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage, die durch die Einnahme von Suchtmitteln verursacht wurden, ist in den letzten zehn Jahren um rund 17 Prozent angestiegen: Von 2,07 Millionen Fehltagen im Jahr 2002 auf 2,42 Millionen Fehltage im Jahr 2012. Alkoholkonsum und Rauchen sind laut Fehlzeiten-Report 2013 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) die Hauptursachen. mehr...

Informations-Kampagnen greifen zu kurz

Schweizer Studie: Junge Alkohol- und Cannabiskonsumenten kennen ihre Gesundheitsrisiken

Junge Schweizer Männer, die Alkohol trinken, Tabak oder Cannabis rauchen, informieren sich häufiger über Suchtmittel als abstinente Geschlechtsgenossen. Sie schätzen ihr Wissen über die gesundheitlichen Risiken als sehr gut ein, während Abstinente sich diesbezüglich weniger gut bewerten. Präventionsmassnahmen, die nur auf der Vermittlung von Informationen basieren, greifen angesichts der aufgeklärten jungen Konsumenten zu kurz. Zu diesen Erkenntnissen gelangen Sozial- und Präventivmediziner der Universität Zürich. mehr...

Amerikanische Studie

"Wer Fährt?"-Programme: Ein Taxi wäre allemal sicherer

In sogenannten "Wer Fährt?"-Programmen wird eine Person einer Alkohol konsumierenden Gruppe vorher festgelegt und dazu aufgefordert, nüchtern zu bleiben, um die Gruppe hinterher sicher nach Hause fahren zu können. Nach einer Untersuchung der University of Florida trinken dennoch 40 Prozent der vorgesehenen Fahrer Alkohol. Die meisten davon haben einen Blutalkoholspiegel der hoch genug ist, um ihr Fahrverhalten beeinträchtigen.
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Schweizer Studie

Häusliche Gewalt und Alkohol treten oft gemeinsam auf

Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt, dass bei nahezu einer von zwei gewaltbetroffenen Frauen ein problematischer Alkoholkonsum in der Beziehung vorliegt. Diesem Umstand haben die Fachstellen in den beiden Bereichen Opfer- und Suchtberatung bisher nur wenig Rechnung getragen. Die Erfahrungen mit einer Zusammenarbeit in den Kantonen St. Gallen und Basel-Landschaft sind vielversprechend. mehr...

Top-Studie

Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit in Österreich

Der gefährliche undschädliche Konsum von Alkohol leistet global einen bedeutenden Beitrag zu Todesfällen, Krankheiten und Verletzungen. Einerseits entstehen Gesundheitsrisiken wie Alkoholabhängigkeit, Leberzirrhose, Krebs und Verletzungen für den Betroffenen selbst. Andererseits ergeben sich durch gefährlichen und schädlichen Alkoholkonsum Risiken für Dritte (Familienangehörige, Straßenverkehrsteilnehmer) bzw. Kosten für die Gesellschaft (medizinische Behandlung, Pflege, Invaliditäts- und Witwenpensionen, Arbeitseinschränkungen und Arbeitslosigkeit). mehr...

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