Autoverkehr

Über 3.000 Unfälle mit Personenschaden

Verkehrswacht fordert Senkung der Promillegrenze für Radfahrer

Sommerzeit ist Biergartenzeit – und nach dem Umtrunk setzen sich viele Menschen auf das Fahrrad, obwohl sich unter dem Alkoholeinfluss Verhaltensänderungen bemerkbar machen. Fahrradfahrer, so der Gesetzgeber, sind erst ab 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration absolut fahruntüchtig – das entspricht aber nicht den Unfallzahlen. mehr...

Über ein Drittel fällt durch

MPU 2013: Begutachtungszahlen leicht gestiegen

94.819 Personen mussten sich im Jahr 2013 im Rahmen einer medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) begutachten lassen.  Das waren knapp ein Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die die bundesweite Statistik jährlich fortschreibt. Somit wurde der in den letzten Jahren rückläufige Trend der Begutachtungszahlen nicht fortgeführt. mehr...

Koch nach Verkehrsunfall nicht mehr arbeitsfähig

Betrunken ohne Führerschein Fahren kann Rente kosten

Der 28-jährige Mann war nachts auf der Autobahn mit seinem PKW in einen Erdhügel gefahren und hatte sich dabei mehrere Frakturen und eine Armnervenschädigung zugezogen, seinen Beruf und auch andere Tätigkeiten kann er seitdem wegen der Unfallfolgen nicht mehr ausüben. Deshalb beantragte er bei der Deutschen Rentenversicherung Hessen eine Rente wegen Erwerbsminderung. Die Rentenversicherung lehnte den Rentenantrag aber ab. Hierfür gab es gute Gründe, wie das Sozialgericht Gießen jetzt mit Urteil vom 26.02.2014 entschieden hat. mehr...

Mehrheit ist für Führerscheientzug bei Alkohol am Steuer

VDTÜV: Hohe Zustimmung für die MPU in der Bevölkerung

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) genießt in der Bevölkerung einen sehr guten Ruf. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage des uzbonn, die heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Danach halten 79 Prozent der Befragten die MPU für sinnvoll, 73 Prozent vertreten die Meinung, dass die MPU der Verkehrssicherheit dient. mehr...

Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates

Jeder fünfte würde alkoholisiert Fahrrad fahren

Auf einer Party ordentlich dem Alkohol zusprechen und danach noch Rad fahren – für manch einen offenbar kein Problem. Bei einer repräsentativen Befragung von 2.000 Personen ab 16 Jahren, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vom Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführt wurde, gaben zunächst 58 Prozent der Befragten an, zumindest gelegentlich mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. mehr...

Amerikanische Studie

"Wer Fährt?"-Programme: Ein Taxi wäre allemal sicherer

In sogenannten "Wer Fährt?"-Programmen wird eine Person einer Alkohol konsumierenden Gruppe vorher festgelegt und dazu aufgefordert, nüchtern zu bleiben, um die Gruppe hinterher sicher nach Hause fahren zu können. Nach einer Untersuchung der University of Florida trinken dennoch 40 Prozent der vorgesehenen Fahrer Alkohol. Die meisten davon haben einen Blutalkoholspiegel der hoch genug ist, um ihr Fahrverhalten beeinträchtigen.
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forsa-Umfrage: Drängler, Raser, Trinker

Alkohol am Steuer vermeiden Frauen konsequenter als Männer

Die Deutschen lieben bekanntlich ihr Auto – und fahren gerne schnell: Mehr als jeder zweite Bundesbürger (60 Prozent) fährt außerhalb geschlossener Ortschaften regelmäßig bis zu 20 Stundenkilometer schneller als erlaubt. Jeder Zehnte gibt an, sogar mehr als 20 Kilometer pro Stunde zu schnell zu fahren. Auch Promille am Steuer sind kein Tabu. Nahezu jeder Vierte trinkt Alkohol (24 Prozent), obwohl er sich danach noch hinters Steuer setzt. Dies ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG. mehr...

ADAC

Promillegrenzen für Radfahrer im Ausland

Wer im europäischen Ausland auf ein Fahrrad steigt, sollte sich vorher über die dort geltenden Promillegrenzen informieren. Sonst drohen nach Informationen des ADAC erhebliche Bußgelder. Der Club rät, das Rad nach dem Genuss von Alkohol stehen zu lassen und auf Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. mehr...

OVG Rheinland-Pfalz

Fahrradfahrer mit mehr als 1,6 Promille Alkohol, der MPU verweigert, darf Fahrradfahren verboten werden

Auch einem Fahrradfahrer, der eine Fahrerlaubnis für Fahrzeuge nicht besitzt, ist die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens aufzugeben, nachdem er mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder mehr mit dem Fahrrad im Straßenverkehr aufgefallen ist. Legt er ein solches Gutachten nicht vor, darf ihm das Führen jedes Fahrzeuges, also auch eines Fahrrads, verboten werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz und änderte damit seine bisherige Rechtsprechung.
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DEKRA-Umfrage

Mehrheit der Autofahrer für 0,0 Promille am Steuer

Die deutschen Autofahrer sind bereit für den Verzicht: Fast vier von fünf (78 Prozent) sprechen sich in einer aktuellen DEKRA Umfrage für ein generelles Alkoholverbot am Steuer aus. Unter Frauen und jungen Lenkern ist der Anteil der Befürworter von 0,0 Promille besonders hoch. In der bundesweiten Befragung mit 1.350 Teilnehmern zeigten sich vier von fünf Autofahrern (80 Prozent) davon überzeugt, dass ein generelles Alkoholverbot am Steuer zu weniger Unfällen im Straßenverkehr führt. mehr...

Gefahrguttransporte

GDP: Lockerung des Alkoholverbotes für Fahrer rollender Bomben „völlig absurd“

Als „völlig absurd“ bezeichnet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Pläne des Bundesverkehrsministers, das absolute Alkoholverbot für Fahrer von Transporten gefährlicher Güter zu lockern. Mit der für 2013 anstehenden Revision der Gefahrgutverordnung für die Beförderung gefährlicher Güter auf Straße, Schienen und Binnenwasserstraßen soll der aktuelle Alkoholpegel von 0 auf 0,5 Promille angehoben werden. mehr...

Ab Juli 2012 verpflichtend

ADAC: Alkoholtester in Frankreich - Schnelltester können Kontrollen nicht ersetzen

Ab 1. Juli 2012 müssen alle Autofahrer, auch Touristen, nach Informationen  des ADAC in Frankreich einen Alkohol-Schnelltester im Auto mit sich führen. Wer keinen unbenutzten Tester bei einer Kontrolle vorweisen kann, muss ab November mindestens 11 Euro Bußgeld bezahlen. Die französische Regierung versucht mit dieser und anderen Maßnahmen die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Denn bei 31 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle in Frankreich ist Alkohol die Ursache. In Deutschland liegt diese Zahl bei 9,4 Prozent. mehr...

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